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	<title>Ronald J. Pohoryles &#187; ORF</title>
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	<description>Europäische und Internationale Angelegenheiten</description>
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		<title>Abschied vom öffentlich-rechtlichen Fernsehen?</title>
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		<pubDate>Sun, 22 Aug 2010 13:15:51 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Ronald J. Pohoryles</dc:creator>
				<category><![CDATA[Innenpolitik]]></category>
		<category><![CDATA[Kunst und Kultur]]></category>
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		<description><![CDATA[An dieser Stelle ist schon öfter die Programmierung und Gestionierung kritisiert worden. Der ORF erfüllt seinen Bildungsauftrag, dem er die Privilegien eines öffentlich-rechtlichen Senders verdankt, immer weniger. Nachrichtensendungen werden gekürzt, viel Geld in Unterhaltungsshows verschleudert, die sich obendrein noch als &#8230; <a href="http://www.pohoryles.at/2010/08/22/abschied-vom-offentlich-rechtlichen-fernsehen/">Weiterlesen <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>An dieser Stelle ist schon öfter die Programmierung und Gestionierung kritisiert worden. Der ORF erfüllt seinen Bildungsauftrag, dem er die Privilegien eines öffentlich-rechtlichen Senders verdankt, immer weniger. <a title="ORF Nachrichten" href="http://www.pohoryles.at/2010/02/17/verzichtet-der-orf-horfunk-sogar-auf-o1-ganz-auf-aktuelle-nachrichten/">Nachrichtensendungen werden gekürzt</a>, viel Geld in Unterhaltungsshows verschleudert, die sich obendrein noch als Rohrkrepierer erweisen: Wer denkt noch an &#8220;Mitten im Achten&#8221;; der Flop mit Herrn Dominic Heinzl läuft noch immer. Das RSO konnte nur durch einen massiven Aufschrei der Öffentlichkeit gerettet werden. Ein Wunder, wie dieser großartige Klangkörper auch während  seiner Existenzbedrohung das hohe Niveau halten konnte.</p>
<p>Trotz riesiger Investitionen in diversen Ramsch, oder auch wegen dieser, hat der ORF weiterhin Quoten verloren und beachtliche Defizite gebaut – soweit zur kaufmännischen Qualität der ORF-Führung.</p>
<p>Nunmehr hat der ORF-Generaldirektor gezeigt, dass er daraus überhaupt nichts gelernt hat: Er kündigt mit großem Pomp eine Neuprogrammierung von Herbst 2010-Mai 2011 an; Quotenverluste sind garantiert&#8230;<span id="more-1485"></span></p>
<p>Statt verbessertem Informations- und Dokumentationsprogramm und besserer Platzierung der entsprechenden Sendungen sowie Eigenproduktion von niveauvollen Unterhaltungssendungen und gehobenen Spielfilmen aus dem In- und Ausland setzt Wrabetz seine – durchaus erfolglose – Politik der Koproduktionen, vorwiegend mit deutschen Privatsendern fort, ja steigert sie ins Absurde. Wobei die Produktion von Trash auch bei Privatsendern floppt. RTL 2 hat jüngst mehrere dieser Produktionen gestoppt und verspricht verbesserte Qualität und Niveausteigerung&#8230;</p>
<p>Zwar kooperiert der ORF auch gelegentlich mit öffentlich-rechtlichen bundesdeutschen Sendern. Aber nicht etwa bei den zahlreichen niveauvollen Sendungen: Beim &#8220;Wettlauf zum Südpol&#8221; mit Hermann Maier; zugegeben: gehaltvoller als der restliche Trash immerhin. Es wird an den historischen Wettkampf zwischen Amundsen und Scott um den Südpol gemahnt.</p>
<p>Die Entwicklung des ORF ist besorgniserregend – außer für die Führung. Dem Standard ist zu entnehmen, dass der bestverdienende ARD-Intendant auf immer 310.000 € Jahresgehalt kommt. Seine österreichischen Pendants verdienen immerhin 350.000 € &#8211; ohne den jährlichen Bonus von 15%. Einen Malus ist übrigens nicht vorgesehen&#8230;</p>
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		<title>Verzichtet der ORF-Hörfunk sogar auf Ö1 ganz auf aktuelle Nachrichten?</title>
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		<pubDate>Wed, 17 Feb 2010 13:25:36 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Ronald J. Pohoryles</dc:creator>
				<category><![CDATA[Europa]]></category>
		<category><![CDATA[Medien]]></category>
		<category><![CDATA[Politik]]></category>
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		<description><![CDATA[Kommentar eines verärgerten ORF-Konsumenten, der den Bildungs- und Kulturauftrag des ORF noch ernst nimmt: Wieso sind eigentlich die Nachrichten auf dem Kultursender Ö1 dermaßen radikal verkürzt worden &#8211; auf unter 2 Minuten -, dass man auf diese ganz verzichten kann? &#8230; <a href="http://www.pohoryles.at/2010/02/17/verzichtet-der-orf-horfunk-sogar-auf-o1-ganz-auf-aktuelle-nachrichten/">Weiterlesen <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Kommentar eines verärgerten ORF-Konsumenten, der den Bildungs- und Kulturauftrag des ORF noch ernst nimmt: Wieso sind eigentlich die Nachrichten auf dem Kultursender Ö1 dermaßen radikal verkürzt worden &#8211; auf unter 2 Minuten -, dass man auf diese ganz verzichten kann? Mit Kosten kann dies wenig zu tun haben &#8211; ob Nachrichten 2 oder 5 Minuten dauern, kann ja wohl kein  Kostenfaktor sein.  Passiert weniger in Österreich, in Europa, oder in der Welt? Hat es mit Olympia zu tun. Jedenfalls halte ich es für eine bodenlose Gemeinheit.</p>
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		<title>Einen Jux will er sich machen &#8211; Neues vom Sommertheater: BZÖ als Liberale verkleidet</title>
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		<pubDate>Wed, 19 Aug 2009 10:03:18 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Ronald J. Pohoryles</dc:creator>
				<category><![CDATA[Innenpolitik]]></category>
		<category><![CDATA[LIF]]></category>
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		<description><![CDATA[Das BZÖ eine liberale Partei - eine Sommerfarce des Herrn Bucher <a href="http://www.pohoryles.at/2009/08/19/einen-jux-will-er-sich-machen-neues-vom-sommertheater-bzo-als-liberale-verkleidet/">Weiterlesen <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Immerhin, man kann sich auch darüber freuen: Liberalismus scheint im österreichischen politischen Spektrum zu fehlen. Und das treibt seltsame Blüten: Nach dem vergeblichen Versuch <a title="HPM abgeblitzt" href="http://www.pohoryles.at/2009/07/18/ente-im-sommerloch-fur-den-populisten-hans-peter-martin-ist-kein-platz-bei-den-europaischen-liberalen/" target="_blank">Hans-Peter Martins, bei den Liberalen anzudocken</a>, versucht sich nun die Partei eines Stadler und eines Westentaler, ein liberales Mäntelchen umzuhängen. Ganz nach dem Muster der alten FPÖ &#8211; Steger wurde als Liberaler verkleidet und macht den Frontmann; die FPÖ wurde dadurch zum Regierungspartner. Die wenigen echten Liberalen hatten sich täuschen lassen. Als das Konzept nicht mehr aufging und die Wahlaussichten düster wurden &#8211; was macht die FPÖ ohne ihre eigentliche deutschtümelnden und chauvinistische Basis? &#8211; trat Steger ins zweite Glied zurück und die Liberalen aus der FPÖ aus. Persönlichkeiten wie Volker Kier und Friedhelm Frischenschlager wurden nach dem mißglückten Abenteuer zu den wichtigsten Exponenten einer liberalen Bewegung und zu Gründungsmitgliedern des Liberalen Forums. Steger beendete seine Camouflage und wurde zum Bannerträger eines Herrn Strache.</p>
<p>Gleiches spielt sich nun im BZÖ ab; Herrn Bucher wird als Liberaler drapiert, den Ton geben die Stadlers, Scheuchs und Westentaler an. In Kärnten weiss man&#8217;s, in Wien scheinbar noch nicht. So äußert <a title="2009-08-18 Die Presse ad BZÖ" href="http://diepresse.com/home/meinung/kommentare/leitartikel/502766/index.do?from=home.sc.p1" target="_blank">Oliver Pink in der heutigen Presse </a>leise Hoffnung auf die liberale Wendung des BZÖ.  Diese Sommerposse war mir doch einen Kommentar auf <a href="http://www.pohoryles.at">www.pohoryles.at</a> wert.<span id="more-715"></span></p>
<p>Sehr geehrter Herr Pink,</p>
<p>mit dem Titel kann ich übereinstimmen, mit dem restlichen Artikel eher weniger.</p>
<p>Nur weil jemand, ohne jedes weitere Konzept, von flat tax spricht und die Kammer nicht lieb hat, ist er noch lange kein Liberaler; auch keine Wirtschaftsliberaler. Das BZÖ ist bekanntlich außerhalb Kärntens bedeutungslos, und in Kärnten ist &#8216;national&#8217; angesagt. Für die Basis der Partei gelten die Dörflers und Scheuchs, Bucher hat man fürs Restösterreich, als Etikett, um sich von der durchaus geistesverwandten, aber feindlichen Bruderpartei abzusetzen.</p>
<p>Jemanden vorzuschieben, der sich mehr oder weniger harmlos ausdrücken kann, war ja schon das FPÖ-Konzept mit Norbert Steger; &#8216;liberal&#8217; ist die FPÖ deshalb nicht geworden, wie sich schon bald gezeigt hat: die Basis der Partei hatte sich nicht verändert. Wie denn auch? Außer einer Handvoll Vorzeige-Liberaler bestand und besteht die FPÖ nur aus jenen Xenophoben und Ausländerfeinden, ohne die eine FPÖ nicht existieren kann.Und mit diesen Leuten will sich wohl kaum jemand mit liberaler, konservativer oder sozialdemokratischer Gesinnung an einen Tisch setzen.</p>
<p>Genau dies imitiert derzeit das BZÖ; eine Partei, die sich um den Rechtsstaat nicht kümmert, den Verfassungsgerichtshof höhnt, die einen Wiener Flügel hat, der einen wegen Falschaussage verurteilten Peter Westentaler als Repräsentanen führt und die mit einem Ewald Stadler in den EU-Wahlkampf gezogen ist &#8211; das soll die liberale Hoffnung für Österreich sein?</p>
<p>Sie enden Ihren Artikel mit der Meinung, Steger sei &#8220;mit Stil&#8221; gescheitert; stimmt: mit einem schlechten. Seine weitere Geschichte zeigt ja deutlich, dass er mit der FPÖ sehr gut konnte und kann. Anders gesagt: Seine Camouflage ist aufgeflogen. So wird es wohl auch mit Herrn Buchner sein. Nur hätte man es diesmal schon wissen können.</p>
<p>Im 18. Brumaire des Louis Bonaparte schreibt Karl Marx sinngemäß, Hegel hätte die Auffassung vertreten, die Geschichte wiederhole sich zweimal. Marx meint dazu, Hegel hätte vergessen, anzufügen: &#8220;einmal als Tragödie, einmal als Farce&#8221;. Quod erat demonstrandum.</p>
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