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	<title>Ronald J. Pohoryles &#187; Grüne</title>
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	<description>Blog von Ronald J. Pohoryles, Europasprecher des Liberalen Forum.</description>
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		<title>Sarkozy und Glawischnig – Geschwister im Geist?</title>
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		<pubDate>Wed, 18 Aug 2010 10:59:13 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Ronald J. Pohoryles</dc:creator>
				<category><![CDATA[Menschenrechte]]></category>
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		<description><![CDATA[Nun gut, zugegeben: Ich bin, trotz meiner Wertschätzung für deren neuen Chefredakteur Peter Pelinka, mit dem ich nicht nur Erfahrungen aus unserer Studienzeit teile, sondern auch unsere Mitgliedschaft beim FAK, kein regelmäßiger NEWS-Leser. Seit die AUA aber wieder ihr Zeitschriften- und Zeitungsangebot auf einen vernünftigen Stand gebracht hat – eine Zeit lang glaubte das Management, [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Nun gut, zugegeben: Ich bin, trotz meiner Wertschätzung für deren neuen Chefredakteur Peter Pelinka, mit dem ich nicht nur Erfahrungen aus unserer Studienzeit teile, sondern auch unsere Mitgliedschaft beim FAK, kein regelmäßiger NEWS-Leser. Seit die AUA aber wieder ihr Zeitschriften- und Zeitungsangebot auf einen vernünftigen Stand gebracht hat – eine Zeit lang glaubte das Management, das AUA-Defizit dadurch abzubauen, dass die AUA in der Holzklasse ihr Angebot auf &#8220;Kronenzeitung&#8221; und &#8220;Österreich&#8221; beschränkte – lese ich auch häufiger NEWS. Diesmal hat es sich ausgezahlt: Im gleichen Flieger, in dem ich in &#8220;Le Monde&#8221; die brutale Politik der Sarkozy-Regierung gegenüber straffälligen &#8220;naturalisierten&#8221; Französinnen und Franzosen las (Aberkennung der Staatsbürgerschaft und Abschiebung),  las ich Glawischnigs Vorstellungen zur Behandlung straffällig gewordener Asylbewerberinnen und –bewerber: Abschiebung.</p>
<p>Zitat aus NEWS: <em>&#8220;Straffällige Asylwerber müssen abgeschoben werden. Das war nie eine Diskussion&#8221;.</em> Wer NEWS zur Hand hat, möge sich das Photo ansehen, das über diesem (wörtlichen) Zitat   abgebildet ist: Richtig &#8220;Eiserne Lady&#8221;, streng wie unsere aktuelle Innenministerin, deren Namen mir entfallen ist.</p>
<p>Und wohin? Nur ein Gedankenexperiment: Man stelle sich vor, einer von der Steinigung bedrohten Iranerin gelingt es, sich mit ihren Kindern nach Österreich durchzuschlagen und hier einen Asylantrag zu stellen. In ihrer Verzweiflung, die Kinder und sich selbst durchzubringen, überfällt sie eine Bank so ungeschickt, dass sie sofort erwischt wird. Zu Recht würde sie für den Bankraub verurteilt – aber doppelte Bestrafung, noch dazu Steinigung???<span id="more-1472"></span></p>
<p>Zugegeben, im gleichen Interview (NEWS 32/10) meinte Glawischnig noch generös: <em>&#8220;Diskutiert werden muss nur (sic!), ab welcher Grenze die Straftaten ein Hindernisgrund für ein Bleiberecht sind.&#8221; </em> Nur? Die bisherige Praxis der Fremdenpolizei war es doch, auch nur das kleinste Delikt als Begründung für die Abschiebung ins Treffen zu führen – schon die illegale Einreise musste als Vorwand dafür dienen, Asylbewerberinnen und –bewerber abzuschieben.</p>
<p>Auch vom &#8220;Jus solis&#8221;, das im Staatsgebiet geborenen automatisch das Recht auf Staatsbürgerschaft zuerkennt, wie es in den USA und früher auch in Frankreich Gesetzeslage ist, haben sich die Grünen offensichtlich entfernt: Im Einklang mit Sarkozy setzt sie hier klare Grenzen: <em>&#8220;Ökonomisch sinnvoll wäre auch, dass Menschen, die hier geboren sind, gleich die Staatsbürgerschaft bekommen, wenn die Eltern seit fünf Jahren hier leben und unbescholten sind.&#8221; </em>Illegaler Aufenthalt, und schon ist es vorbei mit der österreichischen Staatsbürgerschaft. Arigona Zogaj hätte der Vorschlag nicht zur österreichischen Staatsbürgerschaft verholfen. <em>&#8220;Ökonomisch sinnvoll&#8221;</em>? Nicht moralisch bedeutsam?</p>
<p>In Europa vollzieht sich im Augenblick ein Paradigmenwechsel, der bedenklich ist. Österreich machte den Anfang – die blau-orange-schwarze Koalition; dann kam Berlusconi. Sarko mit seiner berühmten Aussage, die Pariser Vorstädte mit dem &#8220;Kärcher&#8221; – einem Hochleistungsreinigungsgerät – zu &#8220;säubern&#8221;. Danach setzte er seine Politik aufs Brutalste fort. Es gibt heute – vom rassistischen französischen Innenminister Brice Hortefeux der Polzei vorgeschriebene – Abschiebungsquoten, die sogar von der Polizeigewerkschaft kritisiert werden. Bilder wie aus der Zeit der deutschen Besatzung Frankreichs, wo die französische Polizei Metrostationen umstellte, um Jüdinnen und Juden zu fischen, sieht man heute wieder an bestimmten Metrostationen wieder; nur sind es diesmal &#8220;Illegale&#8221; – ich habe eine dieser Razzien selbst erlebt.</p>
<p>Zugegegeben: Das hat Frau Glawischnig nicht gemeint. Aber sie schielt auf die Boulevardpresse, im verzweifelten Bemühen, die  Stagnation der Grünen zu überwinden. Der Applaus der Kronenzeitung ist Frau Glawischnig jedenfalls sicher.</p>
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		<title>Wiener Weltpolitik</title>
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		<pubDate>Wed, 09 Jun 2010 16:49:15 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Ronald J. Pohoryles</dc:creator>
				<category><![CDATA[Innenpolitik]]></category>
		<category><![CDATA[LIF]]></category>
		<category><![CDATA[Politik]]></category>
		<category><![CDATA[Gaza]]></category>
		<category><![CDATA[Grüne]]></category>
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		<category><![CDATA[Wiener Gemeiderat]]></category>

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		<description><![CDATA[Nicht undrollig, eine Mitteilung aus der Rathauskorrespondenz vom 31.05.2010: &#8220;Dringliche Anfrage der Grünen zum Thema &#8220;100.000 arme Kinder in Wien &#8211; Kinderarmut in Wien zehn Mal so hoch wie in Dänemark&#8221; GRin Mag. Maria Vassilakou (Grüne) machte eingangs auf die Vorfälle im Zusammenhang mit der &#8220;Gaza Friedensflotte&#8221; aufmerksam und kritisierte die militärische Vorgehensweise Israels.&#8221; Sie [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Nicht undrollig, eine Mitteilung aus der <strong><a title="Vassiliakou ad Gaza und arme Kinder in Ö" href="http://www.wien.gv.at/rk/msg/2010/05/31023.html" target="_blank">Rathauskorrespondenz vom 31.05.2010</a>:</strong></p>
<blockquote><p><em>&#8220;Dringliche Anfrage der Grünen zum Thema &#8220;100.000 arme Kinder in Wien &#8211; Kinderarmut in Wien zehn Mal so hoch wie in Dänemark&#8221;</em></p>
<div><em>GRin Mag. Maria Vassilakou (Grüne) machte eingangs auf die Vorfälle im Zusammenhang mit der &#8220;Gaza Friedensflotte&#8221; aufmerksam und kritisierte die militärische Vorgehensweise Israels.&#8221;</em></div>
<div><em>Sie hielt fest, dass es in Wien Kinder gebe, die in Armut leben würden. Alarmierend sei, dass es immer mehr arme Kinder in der Stadt gebe und mittlerweile etwa 100.000 betroffen seien.&#8221;</em></div>
</blockquote>
<div>Der Zusammenhang ist ja ganz offensichtlich&#8230; <span id="more-1310"></span></div>
<div>Passt aber gut ins Bild. Erstmals hat der <a title="Ge,meiderat ad Gaza" href="http://wien.orf.at/stories/446714/" target="_blank">Wiener Gemeinderat auf Antrag eines sozialdemokratischen Abgeordneten einstimmig </a>(!) eine Resolution beschlossen, in der Weltpolitik gemacht wird: Im Zusammenhang mit der <a title="RJP ad Gaza" href="http://www.pohoryles.at/2010/06/08/israel-verurteilen-ohne-die-untersuchung-abzuwarten/" target="_blank">sogenannten Friedensflotte </a>nach Gaza. Natürlich wird darin Israel verurteilt, und natürlich VOR einer eingehenden Untersuchung der Vorfälle. Nicht erwähnt wird, wer die Organisatoren dieser Flottilie waren &#8211; Organisationen mit engsten Kontakten zur Hamas. Jetzt plant sogar der <a title="Iran Gaza" href="http://derstandard.at/1271378320907/Gaza-Krise-Iran-will-Hilfs-Schiffe-nach-Gaza-schicken" target="_blank">Iran,</a> humanitäre Hilfe nebst Revolutionsgarden nach Gaza zu entsenden. Wird sich Wien daran beteiligen? Übrigens: Wien hat noch keine Resolution gegen die Nuklearforschung des Iran beschlossen&#8230;</div>
<div>
<div>Soll der Wiener Gemeinderat aber auch gar nicht. Stadtaußenpolitik hat andere Aufgaben. Die irrationalen Vorfälle im Gemeinderat haben aber deutlich gemacht, dass Liberale im Wiener Gemeinderat wichtig wären. Das LIF tritt jedenfalls an; ein vernünftiges Angebot an die Wählerinnen und Wähler.</div>
</div>
<blockquote>
<div><strong>Laut ORF sieht die Resolution folgendermaßen aus:</strong></div>
</blockquote>
<div>
<blockquote><p>Gaza-Flotte: Gemeinderat verurteilt Angriff </p>
<p>Ungewohnte Einigkeit im Gemeinderat: SPÖ, ÖVP, Grüne und FPÖ haben am Montag den Angriff israelischer Soldaten auf die Gaza-Hilfsflotte verurteilt. Ein entsprechender Antrag wurde am Nachmittag einstimmig angenommen. <br />
          <br />
 In dem von der SPÖ initiierten Antrag werden die EU und die Bundesregierung aufgefordert, alles zu unternehmen, um den Vorfall international zu untersuchen und &#8220;<em>lückenlos aufzuklären&#8221;.</em></p>
<p>Wörtlich heißt es in dem Antrag unter anderem: <em>&#8220;Mit Schock und Entsetzen hat die Welt heute die Nachrichten erhalten über das Vorgehen der israelischen Marine gegen den humanitären Einsatz einer internationalen Hilfsflotte für die Bevölkerung im Gazastreifen mit mindestens zehn Toten und mehreren Verletzten.&#8221;</em></p></blockquote>
<blockquote><p>Es wird darauf verwiesen, dass humanitäre Hilfsgüter wie Rollstühle geliefert werden sollten &#8211; und dass sich unter den Aktivisten eine Reihe von europäischen Kulturschaffenden befanden. &#8220;<em>Der Wiener Gemeinderat verurteilt das brutale Vorgehen gegen die friedliche Hilfsflotte &#8211; noch dazu in internationalen Gewässern &#8211; auf das Schärfste&#8221;,</em> wird betont.</p></blockquote>
</div>
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		<title>Wie europäisch sind die Grünen wirklich?</title>
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		<pubDate>Fri, 12 Feb 2010 12:07:41 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Ronald J. Pohoryles</dc:creator>
				<category><![CDATA[EU]]></category>
		<category><![CDATA[Europa]]></category>
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		<category><![CDATA[EU Kommission]]></category>
		<category><![CDATA[Europäisches Parlament]]></category>
		<category><![CDATA[Grüne]]></category>

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		<description><![CDATA[Die Fraktion der Grünen/Europäische Freie Allianz hat, gemeinsam mit den europakritischen Fraktionen Vereinigte Europäische Linke/ Nordische Grüne Linke im EP und der Europe Freedom and Democracy (neue konservative extrem europakritische Fraktion, die von der britischen Independence Party ins Leben gerufen wurde)  haben gemeinsam mit Fraktionslosen, darunter die extreme Rechte und die Liste Hans-Peter Martin, gegen [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Die Fraktion der Grünen/Europäische Freie Allianz hat, gemeinsam mit den europakritischen Fraktionen Vereinigte Europäische Linke/ Nordische Grüne Linke im EP und der Europe Freedom and Democracy (neue konservative extrem europakritische Fraktion, die von der britischen Independence Party ins Leben gerufen wurde)  haben gemeinsam mit Fraktionslosen, darunter die extreme Rechte und die Liste Hans-Peter Martin, gegen die neue EU-Kommission gestimmt.</p>
<p>Nunmehr kann man durchaus argumentieren, dass die neue Kommission Barroso II kein &#8220;Dreamteam&#8221; ist. Die Euphorie der Europäischen Liberalen hielt sich auch in Grenzen. Es ist ja durchaus auch nicht so, dass die einzelnen Regierungen der Mitgliedsstaaten auch nicht durchwegs zufriedenstellend sind. Die Erhaltung der Funktionstüchtigkeit der europäischen Institutionen ist aber wohl ein Hauptziel, das es angesichts der gegenwärtigen Krise Kompromisse erfordert.</p>
<p>Wenn die Grünen nunmehr, wenn auch durchaus aus anderen Motiven als die Populisten und Rechtsextremen, gegen die Kommission stimmen, ist es im Ergebnis das Gleiche: eine Schwächung der europäischen Institutionen. Cohn-Bendits Ausfall u.a. gegen die Liberalen, sie seien heuchlerische Umfaller, ist vor diesem Hintergrund trauriger Populismus und unter seinem sonstigen Niveau.</p>
<p>Lunaceks Begründung für die Ablehnung ist allerdings auf der Höhe ihrer polemischen Europa-Kritik. Schon angesichts der Bestellung des Präsidenten und der Hohen Repräsentantin ist sie durch <a href="http://www.dielunacek.at/dielunacekat/auen_und_europapolitik/" target="_blank">eine wilde Kritik </a>aufgefallen. Ihre <a title="Lunacek ad Kommission" href="http://www.dielunacek.at/dielunacekat/2010/02/neue-eukommission-frei-von-einfl%C3%BCssen-und-interessen-der-nationalen-regierungen-und-lobbys-soll-sie-.html" target="_blank">Kritik an der Kommission </a> und damit verbundene Entschuldigung für die Ablehnung ist von ähnlicher Qualität .Wie europäisch sind die Grünen also wirklich?</p>
<p>Dem Europäischen Parlament ist es jedenfalls gelungen, im Austausch zur Zustimmung eine revidierte Rahmenvereinbarung zwischen dem Europäischen Parlament und der Kommission für die nächste Wahlperiode durchzusetzen, die die Rechte des Europäischen Parlaments in einer Konvention festschreibt. Lesen Sie hier Auszüge aus der Vereinbarung. <span id="more-1128"></span></p>
<p> <em>Das Europäische Parlament</em>,</p>
<p>1.      begrüßt den neuen Vorschlag des designierten Kommissionspräsidenten, entsprechend dem Vorschlag in seinen „Politischen Leitlinien für die nächste Kommission“ eine „besondere Partnerschaft zwischen dem Europäischen Parlament und der Kommission“ zu begründen, um das besondere europäische Interesse zu definieren und umzusetzen sowie einen ersten Grundstein für eine erneuerte Europäische Union in der Zeit nach Lissabon zu legen;</p>
<p>2.      fordert eine Revision der Rahmenvereinbarung zwischen dem Europäischen Parlament und der Kommission, in der die bilateralen Beziehungen zwischen beiden Organen geregelt werden, in einer möglichst frühen Phase, wobei die Zusagen des designierten Kommissionspräsidenten José Manuel Durão Barroso als Ausgangspunkt dienen sollten;</p>
<p>3.      fordert angesichts dieser Zusagen, insbesondere folgende Punkte in die revidierte Rahmenvereinbarung aufzunehmen:</p>
<p>a)      eine Garantie, dass die Kommission den Grundsatz der Gleich­behandlung von Parlament und Rat anwenden wird;</p>
<p>b)     die Verwirklichung der besonderen Partnerschaft zwischen dem Parlament und der Kommission durch folgende Vereinbarungen:</p>
<p>•       Der Präsident der Kommission wird einen regelmäßigen Dialog mit dem Präsidenten des Europäischen Parlaments über grundlegende horizontale Themen­bereiche und größere Legislativvorhaben führen.</p>
<p>•       Jährliche gemeinsame Sitzungen der Konferenz der Präsidenten und der Konferenz der Ausschussvorsitzenden mit dem Kollegium der Kommissionsmitglieder.</p>
<p>•       Im Rahmen ihrer Arbeit an der Vorbereitung und Umsetzung von EU-Rechts­vorschriften wird die Kommission umfassende Informationen über ihre Treffen mit nationalen Sachverständigen zur Verfügung stellen.</p>
<p>(&#8230;)</p>
<p>d)     eine Zusage zu enger Zusammenarbeit zwischen Parlament und Kommission in einer frühen Phase bei Aufforderungen zur Vorlage von Gesetzgebungsinitiativen, die aus Bürgerinitiativen hervorgehen;</p>
<p>e)     eine Zusage des Parlaments und der Kommission, sich in Vorbereitung künftiger Verhandlungen mit dem Ministerrat über die Anpassung der Vereinbarung über bessere Rechtsetzung an die neuen Bestimmungen des Vertrags von Lissabon  und über die Praxis bei der Umsetzung der derzeitigen Vereinbarung über wesentliche Änderungen zu einigen,</p>
<p>f)      die Zustimmung zu folgenden Forderungen, damit die Rechenschaftspflicht der Exekutive verbessert wird:</p>
<ul>
<li>Ermöglichung der Stellungnahme des Parlaments zu wesentlichen prozeduralen Fragen, die die Kommission betreffen</li>
</ul>
<p>j)       eine Verpflichtungserklärung, die derzeitigen Vereinbarungen bezüglich der Programmplanung durch eine Reihe von Maßnahmen zu verbessern, u. a. durch:(&#8230;)</p>
<p>•       die Vorstellung ausgewählter Schlüsselinitiativen der Kommission grundsätzlich zunächst im Plenum und erst danach in der Öffentlichkeit;</p>
<p>•       eine Zusage seitens der Kommission unverzüglich „die jährliche und die mehrjährige Programm­planung der Union“ einzuleiten, um „interinstitutionelle Vereinbarungen zu erreichen“;</p>
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