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	<title>Ronald J. Pohoryles &#187; Europäisches Parlament</title>
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		<title>Europa – Too Big To Fail? Diskussion mit Voggenhuber, Pohoryles, Zöhrer und Reisinger</title>
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		<pubDate>Tue, 14 Jun 2011 16:33:08 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Ronald J. Pohoryles</dc:creator>
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		<description><![CDATA[http://supertaalk.at/live/ Nächste Sendung: 14.6. 20:15 Europa – Too Big To Fail? Nationalstaaten, Kolonialismus, Aufklärung, Kapitalismus und die Etablierung der klassischen Wissenschaften sind einige der Grundsäulen, die den Kontinent zu dem formten, was in den Geschichtsbüchern unter Europa verstanden wird. Die &#8230; <a href="http://www.pohoryles.at/2011/06/14/europa-%e2%80%93-too-big-to-fail-diskussion-mit-voggenhuber-pohoryles-zohrer-und-reisinger/">Weiterlesen <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div id="blurb"><a href="http://supertaalk.at/live/">http://supertaalk.at/live/</a></div>
<div><a href="http://supertaalk.at/live/"></a>Nächste Sendung: 14.6. 20:15</div>
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<h2>Europa – Too Big To Fail?</h2>
<p><a href="http://supertaalk.at/wp-content/uploads/2010/11/ST7-Preview.png"><img title="ST7-Preview" src="http://supertaalk.at/wp-content/uploads/2010/11/ST7-Preview.png" alt="" width="224" height="149" /></a>Nationalstaaten, Kolonialismus, Aufklärung, Kapitalismus und die Etablierung der klassischen Wissenschaften sind einige der Grundsäulen, die den Kontinent zu dem formten, was in den Geschichtsbüchern unter Europa verstanden wird.<br />
Die Idee eines gemeinsamen Europa basierend auf den Prinzipien des freien Marktes kam durch die Wirtschaftskrise gehörig unter Druck. Um die einzige reale Gemeinsamkeit Europas, die einheitliche Währung stabil zu halten, werden Geldinstute gerettet, Sozialleistungen abgebaut und Staaten mit verschärftem Wettkampf konfrontiert.<br />
War der “europäische Gedanke” der wirtschaftlichen Verflechtung der Angst vor erneuter Dominanz einer einzigen politischen und wirtschaftlichen Hegemonialmacht verpflichtet – und war deshalb eine kollektive europäische Identität von vornherein zum Scheitern verurteilt? Ist die Entstehung einer einheitlichen europäischen Nation, die sich nach außen abschottet und nach ihnen homogen organisiert die Zukunft des Kontinents? Wie groß ist die Gefahr eines wiedererstarkenden Nationalismus und wieso ist es für die Europäer so schwer, an gemeinsame Vereinigte Staaten zu denken?</p>
<p>Am 14. Juni ab 20:15 Uhr im <a href="http://www.adriawien.at/" target="_blank">Adria</a> (Donaukanal) diskutieren darüber <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Johannes_Voggenhuber" target="_blank">Johannes Voggenhuber</a>, ehem. Mitglied des Verfassungskonvent über eine <a title="Europäische Verfassung" href="http://de.wikipedia.org/wiki/Europ%C3%A4ische_Verfassung" target="_blank">Europäische Verfassung</a>; Susanne Zöhrer, Sozialwissenschafterin und <a href="http://thesandworm.wordpress.com/" target="_blank">Bloggerin</a>; Ronald Pohoryles, Institutsvorstand am<a href="http://www.iccr-international.org/">Interdisziplinären Forschungszentrum</a> und Europasprecher des <a href="http://www.pohoryles.at/" target="_blank">LIF</a> und Werner Reisinger Zeithistoriker und Blogger auf <a href="http://nonapartofthegame.eu/?author=4" target="_blank">nonapartofthegame.eu</a>. Moderieren wird <a href="http://nonapartofthegame.eu/?author=5" target="_blank">Karl Schönswetter</a>.</p>
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<p>&nbsp;</p>
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		<title>Nicht weniger, sondern mehr Europa: Zum 25. Todestag von Altiero Spinelli</title>
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		<pubDate>Tue, 24 May 2011 16:04:21 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Ronald J. Pohoryles</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Wir müssen uns fragen: Was würden die Gründungsväter der EU, und insbesondere Altiero Spinelli, über den gegenwärtigen Zustand der Union denken? Vermutlich wäre jedenfalls er glücklich gewesen. Zumindest bis vor Kurzem. Altiero Spinelli wäre über das Wiedererwachen von Nationalismus und Populismus außerordentlich besorgt gewesen, so als hätten die letzten 60 Jahre nicht existiert. Die Lösung der heutigen Probleme besteht nicht in weniger, sondern in mehr Europa. <a href="http://www.pohoryles.at/2011/05/24/nicht-weniger-sondern-mehr-europa-zum-25-todestag-von-altiero-spinelli/">Weiterlesen <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><em> </em></p>
<p><em> <a rel="attachment wp-att-1959" href="http://www.pohoryles.at/2011/05/24/nicht-weniger-sondern-mehr-europa-zum-25-todestag-von-altiero-spinelli/shadow-council-2/"><img class="size-medium wp-image-1959" title="Pressekonferenz der Spinelli Gruppe zum Shadow Council" src="http://www.pohoryles.at/docs/2011/03/Shadow-Council-2-300x162.jpg" alt="Pressekonferenz der Spinelli Gruppe zum Shadow Council" width="300" height="162" /></a></em></p>
<p><em><a title="Verhofstadt" href="http://de.wikipedia.org/wiki/Verhofstadt" target="_blank">Guy Verhofstadt</a>,</em> Fraktionsvorsitzender der liberalen EP-Fraktion<a title="ALDE" href="http://www.alde.eu" target="_blank"> ALDE</a> und Mitglied der<a title="Spinelli Group" href="http://www.spinelligroup.eu/manifesto/" target="_blank"> Spinelli Group</a>,  hat <em><a title="Spinelli" href="http://de.wikipedia.org/wiki/Altiero_Spinelli" target="_blank">Altiero Spinelli </a></em>zu dessen 25.Todestag gewürdigt.</p>
<p>Vier der Gründungsväter der Europäischen Union waren im Europaparlament bekannt, und drei von ihnen dienten als Parlamentspräsidenten: <em>Paul-Henri Spaak</em>, <em>Alcide de Gasperi </em>and <em>Robert Schuman</em>. <em>Altiero Spinelli</em> wurde zwar nie Präsident des Europäischen Parlaments; Aber sein unbedingtes Eintreten für Europa war der Grund dafür, dass eine überparteiliche Plattform zur Vollendung des Vertiefungsprozesses der EU im Europäischen Parlament nach ihm benannt worden ist.<span id="more-2046"></span></p>
<p>&nbsp;</p>
<p><img class="alignleft" src="http://upload.wikimedia.org/wikipedia/commons/thumb/a/a5/Altiero_Spinelli_Briefmarke.png/200px-Altiero_Spinelli_Briefmarke.png" alt="" /></p>
<p>Vor 25 Jahren ist er nunmehr verstorben. Und wir müssen uns fragen: Was würden die Gründungsväter der EU, und insbesondere Altiero Spinelli, über den gegenwärtigen Zustand der Union denken? Vermutlich wäre jedenfalls er glücklich gewesen. Zumindest bis vor Kurzem. Seit 1986 haben wir einen funktionierenden Binnenmarkt, den Vertrag von Maastricht, die Erweiterung der EU, eine gemeinsame Währung in der Eurozone, den Vertrag von Schengen und haben fast eine europäische Verfassung geschafft.</p>
<p>Aber eben nur nahezu: Aufgrund der Ablehnung der Verfassung durch Plebiszite in Frankreich und in den Niederlanden wäre Spinelli wohl recht unglücklich mit der Entwicklung gewesen. Spinelli und die anderen Gründungsväter wären wohl über dieses Ergebnis höchst erstaunt gewesen und hätten uns folgende Fragen gestellt:</p>
<ul>
<li>Warum habt Ihr die Vertiefung der Union abgelehnt? Jene Vertiefung, für die wir von Anfang an gekämpft haben?</li>
<li>Warum schwächt man auf europäischer Ebene die Europäische Union durch &#8220;Intergouvernementalismus&#8221;, also die Regierungszusammenarbeit zwischen Staaten innerhalb der Europäischen Union, wo die Entscheidungskompetenz bei den Mitgliedsstaaten verbleibt und bei nahezu jeder europäischen Entscheidung jeder Mitgliedsstaat de facto ein Vetorecht hat?</li>
<li>Ist es nicht seit dem Scheitern der Lissabon-Strategie klar geworden, dass diese Methode nicht funktioniert?</li>
</ul>
<p>Altiero Spinelli wäre über das Wiedererwachen von Nationalismus und Populismus außerordentlich besorgt gewesen, so als hätten die letzten 60 Jahre nicht existiert. So, als hätten seine Gefängnisjahre in der Zeit des italienischen Faschismus, die er wegen seiner demokratischen und europäischen Überzeugungen erdulden musste, umsonst gewesen.</p>
<p>Es ist ein richtiger Zeitpunkt, <em>Altiero Spinelli</em> zu gedenken. Es ist ein Zeitpunkt, zu dem</p>
<ul>
<li>der Euro und die Solidarität innerhalb der Eurozone unter Druck geraten sind;</li>
<li>Frankreich und Italien auf dem Rücken tunesischer Flüchtlinge politische Spielchen spielen;</li>
<li>Dänemark Grenzkontrollen wieder einführt;</li>
<li>wir keine gemeinsamen Antworten auf die Wirtschaftskrise haben;</li>
<li>wir den Demokratiebestrebungen in Nordafrika in ihrem Kampf um Freiheit und Demokratie keine ausreichende Unterstützung zu gewähren in der Lage sind.</li>
</ul>
<p>Wir können nur einen Weg gehen: Zurück zu den Prinzipien, zu den Überzeugungen und zur politischen Methodik Arturo Spinellis. Die Lösung der heutigen Probleme besteht nicht in weniger, sondern in mehr Europa.</p>
<p>&nbsp;</p>
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		<title>ELDR Council in Dresden: Die Rolle der EU im Nahen Osten und in Nordafrika</title>
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		<pubDate>Fri, 20 May 2011 14:40:35 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Ronald J. Pohoryles</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Am ELDR Council, der nach den Konservativen und den Sozialdemokraten drittstärksten europäischen Partei, wird auch das Liberale Forum mit zwei Delegierten vertreten sein. Neben den üblichen Formalien und internen Diskussionen findet bei jedem Council auch eine politische Debatte zu aktuellen &#8230; <a href="http://www.pohoryles.at/2011/05/20/eldr-council-in-dresden-die-rolle-der-eu-im-nahen-osten-und-in-nordafrika/">Weiterlesen <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Am <a title="ELDR" href="http://www.eldr.eu/" target="_blank">ELDR Council</a>, der nach den Konservativen und den Sozialdemokraten drittstärksten europäischen Partei, wird auch das Liberale Forum mit zwei Delegierten vertreten sein. Neben den üblichen Formalien und internen Diskussionen findet bei jedem Council auch eine politische Debatte zu aktuellen Ereignissen statt. Die Situation im Mittleren Osten und die Mängel der EU-Außenpolitik liegen als Thema auf der Hand.</p>
<p>Als kompetenter Redner wurde <strong>Mohammed Nosseir</strong>, der internationale Sprecher der liberalen &#8220;Democratic Front Party of Egypt&#8221;, eingeladen. Die Partei ist Mitglied von <a title="LI" href="http://www.liberal-international.org/" target="_blank">Liberal International</a>, dem weltweiten Dachverband der liberalen Parteien.</p>
<p><span id="more-2040"></span>Die Ereignisse im Nahen Osten und in Nordafrika verlangen eine politische Antwort der Europäischen Union. Kritik an der europäischen Politik in diesem Raum ist oftmals geäußert worden, Initiativen wurden den einzelnen Mitgliedsstaaten, den USA und der NATO überlassen.</p>
<p>Die Situation gleicht jener aus der Zeit der Balkankriege, wo sich die &#8220;Gemeinsame Außen- und Sicherheitspolitik&#8221; der EU als stumpfes Instrument erwies. Es wurde deutlich, dass verbesserte Instrumente für eine effektive Außenpolitik nötig waren: Nach dem Inkrafttreten des Lissaboner Vertrages hat der Europäische Rat Catherine Ashton zur  <a title="Hohen Vertreterin" href="http://www.consilium.europa.eu/uedocs/cms_data/docs/pressdata/en/ec/111301.pdf" target="_blank">Hohen Vertreterin</a> der Europäischen Union für Außen- und Sicherheitspolitik ernannt. Die Hohe Vertreterin wird von dem <a title="EAD" href="http://eeas.europa.eu/background/index_de.htm" target="_blank">Europäischen Auswärtigen Dienst</a> (EAD) unterstützt.</p>
<p>Aber auch diese neuen Maßnahmen haben nicht zu effizienterer Außenpolitik geführt. Die Nationalstaaten haben sich, ebenso wie bei der Wahl des Präsidenten, für Kandidatinnen und Kandidaten entschieden, die wenig Initiative zeigen würden und nationalstaatlichen Ambitionen wenig entgegenzusetzen haben. Als Kompromisskandidatin wurde Lady Ashton zur Hohen Vertreterin ernannt, weil sie verschiedenen formalen Kriterien entsprach (Sozialistin, Frau und aus Großbritannien stammend).  Die EU war auf die Entwicklungen in Nordafrika nicht vorbereitet. Die Situation ist heikel, und noch ist unklar, ob die Demokratie oder die Diktatoren am Ende siegen werden. Der Ausgang hat erhebliche Bedeutung für die Weiterentwicklung der 2008 eingerichteten &#8220;<a title="UM" href="http://en.wikipedia.org/wiki/Union_for_the_Mediterranean" target="_blank">Mittelmeer Union</a>&#8221; zwischen Nordafrika und der EU.</p>
<p>Die EU hat auf die Entwicklungen schwach bis gar nicht reagiert, und die Mitgliedsstaaten zeigten keinerlei Interesse an einer gemeinsamen Position. Das einzige Ergebnis waren schwache Sanktionen gegen Syrien, zu einer einheitlichen Linie gegenüber Libyen ist es bis heute nicht gekommen. Deutschland hat sich auf Anweisung Westerwelles im Sicherheitsrat bei der Resolution gegen Libyen der Stimme enthalten; anfangs war gar von einem Veto die Rede.</p>
<p>Die EU muss entschlossen demokratische Prozesse fördern. Technische Hilfe für die Durchführung von Wahlen ist sicherlich unzureichend; politische Parteien bilden das Fundament der Demokratie. Diese sind jedoch aufgrund der Repression in den nordafrikanischen Diktaturen schwach, und zwar sowohl organisatorisch als auch inhaltlich. Parteimitglieder haben darüber hinaus keine Erfahrung mit Wahlkampagnen.</p>
<p>In Dresden sollen Vorschläge diskutiert werden:</p>
<ul>
<li>Das Europäische Parlament sollte Beobachter entsenden, die über den Prozess der Parteienbildung in Nordafrika laufend berichten.</li>
<li>Das Europäische Parlament sollte zur Unterstützung der politischen Parteien in Nordafrika ein eigenes Büro einrichten, um die parlamentarische Demokratie zu fördern.</li>
<li>Die Parlamentsfraktionen im EP sollten eigene Kooperationsformen mit verwandten Parteien in Nordafrika entwickeln. Parlamentarier auf europäischer und nationaler Ebene sollten, gemeinsam mit Consultants, in den betroffenen Ländern Ausbildungsprogramme für lokale Parteimitglieder entwickeln und durchführen.</li>
<li>Die Think Tanks der politischen Parteien sollten eigene Besuchsprogramme durchführen und Unterstützung leisten.</li>
</ul>
<p>&nbsp;</p>
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		<title>Die Liberalen fordern EU-Marshall-Plan für die neu entstehenden arabischen Demokratien</title>
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		<pubDate>Sun, 06 Mar 2011 10:47:37 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Ronald J. Pohoryles</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Nach einem Besuch in Kairo letztes Wochenende haben  Guy Verhofstadt (ALDE Fraktionschef), Edward McMillan-Scott (Liberal Democrats, UK) und Hans Van Baalen (VVD, Niederlande und Präsident von Liberal International) in einer Erklärung gefordert, dass die Europäische Union einen umfassenden Aktionsplan für die Unterstützung &#8230; <a href="http://www.pohoryles.at/2011/03/06/die-liberalen-fordern-eu-marshall-plan-fur-die-neu-entstehenden-arabischen-demokratien/">Weiterlesen <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><span><span>Nach einem Besuch in Kairo letztes Wochenende haben  <em>Guy Verhofstadt </em>(ALDE Fraktionschef), <em>Edward McMillan-Scott </em>(Liberal Democrats, UK) und <em>Hans Van Baalen</em> (VVD, Niederlande und Präsident von Liberal International) in einer Erklärung gefordert, dass die Europäische Union einen umfassenden Aktionsplan für die Unterstützung Nordafrikas entwickeln und ausreichende Investitionen sicherstellen soll. Dies ist eine wesentliche konkrete Unterstützung für die neuen Demokratiebewegungen  in der gesamten Region.</span></span></p>
<p><span><span><em>Guy Verhofstadt</em> forderte einen Marshall-Plan für Nordafrika, ein Modell, das Europa nach dem Zweiten Weltkrieg zum Wiederaufbau verholfen hat. Desweiteren appelliert er an Europa, den Menschen auf der Flucht vor Gewalt zu helfen. <em>Edward McMillan-Scott </em>fordert die Unterstützung der neu entstehenden Demokratien für freie und faire Wahlen.</span></span></p>
<p><span><span>Die </span></span><a href="www.alde.eu">ALDE</a>, die europäische Fraktion der Liberalen, begrüßt den erstmaligen Beschluss des UN-Sicherheitsrats über die Verhängung von Sanktionen gegen Libyen hinauszugehen. Der Sicherheitsrat fordert Strafverfolgung für Gaddafi und andere Mitglieder des Regimes durch den Internationalen Strafgerichtshof in Den Haag für Verbrechen gegen die Menschlichkeit.</p>
<p><span><span><span id="more-1910"></span><em><img src="http://www.alde.eu/typo3temp/pics/a9723e5cdd.jpg" alt="VERHOFSTADT Guy" /></em></span></span></p>
<p><span><span><em>Guy Verhofstadt </em>definierte die Herausforderung für die Partnerschaft zwischen Europa und den Mittelmeer-Anrainerstaaten:</span></span></p>
<blockquote><p><span><span>&#8221; </span></span><em><span><span>Die EU muss schnell reagieren und Hilfe anzubieten. Das erfordert ein großes Paket von Maßnahmen <em><span><span>ähnlich dem Marshall-Plan.</span></span></em> Erhebliche finanzielle Unterstützung ist dabei erforderlich, nicht in Millionen-, sondern in Milliarden-Euro-Höhe. Nach dem Zweiten Weltkrieg kam Europa dadurch wieder auf die Füße. (&#8230;) </span></span></em><span><span> </span></span><em><span><span>Wir können uns nicht leisten, diesen historischen Zeitpunkt azu ignorieren. Unsere Nachbarschaftspolitik muss auf Ereignisse reagieren.  Die Menschen in Tunesien, Ägypten und Libyen haben <em><span><span> in der Hoffnung auf eine bessere Zukunft </span></span></em>ihr Leben riskiert. Es ist Europas moralische Pflicht, ihnen bei ihren Bestrebungen zu helfen, die demokratische Revolution zu festigen und ihnen dabei zu helfen,  <em><span><span>den Wiederaufbau ihrer Wirtschaft zu ermöglichen, </span></span></em>Arbeitsplätze und Wohlstand zu sichern , und dies auch durch die weitere Öffnung des europäischen Marktes für Ausfuhren aus der Region</span></span></em><span><span> . D</span></span><em><span><span>ie EU muss auch kurzfristig humanitäre Hilfe für Libyen leisten und auf die Bedürfnisse von Migrantinnen und Migranten  auf der Flucht vor Gewalt eingehen</span></span></em><span><span>. &#8220;</span></span></p></blockquote>
<p><span><span><img src="http://www.alde.eu/typo3temp/pics/38176f8845.jpg" alt="McMILLAN-SCOTT Edward" /></span></span></p>
<p><span><span><em>Edward McMillan-Scott,</em> Vizepräsident des Europäischen Parlaments für Demokratie und Menschenrechte und ein erfahrener  Beobachter der ägyptischen Politik unterschätzt nicht das Ausmaß der Herausforderung für die Zukunft: </span></span></p>
<blockquote><p><span><span>&#8221; </span></span><em><span><span>Europa muss ein umfassendes Angebot an politischer und wirtschaftlicher Unterstützung <em><span><span> vorbereiten.  D</span></span></em>en neu entstehenden Demokratien im südlichen Mittelmeerraum muss für  <em><span><span>den Übergangsprozess </span></span></em>Hilfe angeboten werden, um die Grundlagen einer pluralistischen Demokratie sicherzustellen und Reformen für freie und faire Wahlen zu fördern.  Das Europäische Parlament sollte auch Unterstützung leisten</span></span></em><span><span>. &#8220;</span></span></p></blockquote>
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		</item>
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		<title>Das EP verabschiedet auf ALDE-Initiative eine Resolution zur Verbesserung der Rechtsstaatlichkeit in Russland</title>
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		<pubDate>Sat, 05 Mar 2011 11:56:43 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Ronald J. Pohoryles</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Annemie Neyts-Uyttebroeck, ELDR-Präsidentin, zur Resolution des Europäischen Parlaments:"Russland ist ein wichtiger Partner für die EU. Deshalb verschließen wir aber nicht unsere Augen vor den Menschenrechtsverletzungen in Russland und die Korruption, die die russische Gesellschaft schädigt."  <a href="http://www.pohoryles.at/2011/03/05/das-ep-verabschiedet-auf-alde-initiative-eine-resolution-zur-verbesserung-der-rechtsstaatlichkeit-in-russland/">Weiterlesen <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Die Initiative der ALDE zu einer Erklärung des Europaparlaments zur Lage der Rechtsstaatlichkeit war am 18. Februar von Erfolg gekrönt. Die Resolution des Parlaments verwies darauf, dass Russland aufgrund seiner Mitgliedschaft zum Europarat verpflichtet ist, die europäischen Standards für Demokratie, Grund- und Menschenrechte sowie Rechtsstaatlichkeit zu akzeptieren. Das Parlament fordert den Europarat und die Kommission auf, Russland mit Expertise dabei zu unterstützen, die Unabhängigkeit der Gerichte sicherzustellen und sie vor politischem Druck zu schützen.</p>
<p><em>Annemie Neyts-Uyttebroeck, </em>Präsidentin der liberalen europäischen Partei ELDR und ALDE-Koordinatorin für außenpolitische Beziehungen, kommentierte die Entschließung wie folgt:</p>
<blockquote><p><em>&#8220;Russland ist ein wichtiger Partner für die EU. Deshalb verschließen wir aber nicht unsere Augen vor den Menschenrechtsverletzungen in Russland und die Korruption, die die russische Gesellschaft schädigt. Die Resolution sendet eine klare Botschaft an die russischen Behörden und kommt zur richtigen Zeit vor den Wahlen in Russland.&#8221;</em></p></blockquote>
]]></content:encoded>
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