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	<title>Ronald J. Pohoryles &#187; Europäische Kommission</title>
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	<description>Blog von Ronald J. Pohoryles, Europasprecher des Liberalen Forum.</description>
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		<title>Für eine ausgewogene Gemeinsame Europäische Asylpolitik</title>
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		<pubDate>Fri, 02 Apr 2010 10:42:25 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Ronald J. Pohoryles</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Die EU hat seit dem Gipfel in Tampere im Jahr 1999 Kompetenzen in der Asylpolitik. Der Europäische Pakt zu Einwanderung und Asyl im Jahr 2008 hat dies nochmals bestätigt und der EU damit einen wichtigen legislativen Rahmen gegeben. Eine Richtlinie aus dem Jahr 2004 hat festgelegt, wem das Recht auf Asyl und auf subsidiären Schutz [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Die EU hat seit dem Gipfel in Tampere im Jahr 1999 Kompetenzen in der Asylpolitik<strong>. </strong>Der Europäische Pakt zu Einwanderung und<strong> </strong>Asyl<strong> </strong>im Jahr 2008 hat dies nochmals bestätigt und der EU damit einen wichtigen legislativen Rahmen gegeben. Eine <a title="2004 Directive" href="http://ijrl.oxfordjournals.org/cgi/content/short/17/3/461">Richtlinie aus dem Jahr 2004</a> hat festgelegt, wem das Recht auf Asyl und auf subsidiären Schutz zusteht, eine weitere Richtlinie soll die Minimalstandards beim Asylverfahren sicherstellen; die berühmte Dublin-Erklärung legt die Verantwortlichkeit der Mitgliedsstaaten fest. Von mehreren EU-Staaten, etwa Griechenland und Italien, steht mittlerweile fest, dass  diese Richtlinien nur unzureichend umgesetzt werden. Auch Östereich hat sich hier wahrlich kein Ruhmesblatt verdient.</p>
<p>Der legistischen Rahmen hat sich insgesamt kaum bewährt. Eine umfassende europäische Politik ist die einzig sinnvolle Lösung, die die Menschenrechte von Asylsuchenden sicherstellen könnte Ein <a title="Asylumkonferenz" href="http://publicpolicyexchange.co.uk/events/AD29-PPE2.php">Symposium in Brüssel</a> wird sicham 29. April mit dieser Frage beschäftigen.<span id="more-1195"></span></p>
<p>Obwohl in Den Haag 2004 festgelegt wurde, dass eine verbesserte Koordination mit dem Ziel einer gemeinschaftlichen Asylpolitik Priorität habe, ist dies bis heute nicht erfolgt. Die Europäische Kommission hat wiederholt Initiativen gesetzt, um eine gerechte Verteilung der Asylwerbenden durch koordinierte Politiken zu gewährleisten und einen besseren Schutz auch außerhalb der Grenzen der  EU sicherzustellen. Für 2010 hat sich die EU eine Frist für die Umsetzung der gemeinschaftlichen Asylpolitik gesetzt. Das Symposium, veranstaltet vom &#8220;Centre for Parliamentary Studies&#8221;, wird sich mit der Frage beschäftigen, wie die Koordination zwischen den Mitgliedsstaaten verbessert werden kann und welche Strategien zu einer flexiblen und ausgewogenen Politik in der EU führen könnten.</p>
<p>Zu den Sprecherinnen und Sprechern werden u.a. die britische Liberale Baroness Sarah Ludford, Abgeordnete der ALDE im Europäischen Parlament, Mitglied des Ausschusses für  Bürgerrechte, Justiz und Innere Angelegenheiten, Emilie Wiinblad, UNHCR, Pascal Reyntjens, International Organization for Migration (IOM) sowie Adriano Silvestri, EU Agency for Fundamental Rights zählen.<strong></strong></p>
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		<title>ELDR-Council tritt für eine starke gesamteuropäische Außenpolitik ein</title>
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		<pubDate>Mon, 22 Mar 2010 07:35:30 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Ronald J. Pohoryles</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Im Zusammenhang mit der erstmaligen Einrichtung einer Hohen Beauftragten (und Vizepräsidentin der Europäischen Kommission erörterten Europas Liberale die Aufgaben des Europäischen Außendienstes (European External Action Service). Einigkeit herrschte darüber, dass die mit der Globalisierung wachsenden Herausforderungen eines starken europäischen Dienstes bedarf, der von den Mitgliedsstaaten unter Hintanstellung nationaler Eigeninteressen mit allem Nachdruck unterstützt werden muss. [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Im Zusammenhang mit der erstmaligen Einrichtung einer Hohen Beauftragten (und Vizepräsidentin der Europäischen Kommission erörterten Europas Liberale die Aufgaben des Europäischen Außendienstes (European External Action Service).</p>
<p>Einigkeit herrschte darüber, dass die mit der Globalisierung wachsenden Herausforderungen eines starken europäischen Dienstes bedarf, der von den Mitgliedsstaaten unter Hintanstellung nationaler Eigeninteressen mit allem Nachdruck unterstützt werden muss.</p>
<p>Uneinigkeit herrschte demgegenüber über die Frage, ob dieser Dienst zumindest ten tendenziell  nationale Botschaften ersetzen sollte. Ein entsprechender Antrag von der holländischen D66, der vom LIF unterstützt wurde, fand nicht die nötige Zustimmung.  Im besonderen lehnten Mitgliedsparteien, die in nationalen Regierung vertreten sind, aber auch die britischen Liberalen, unter Verweis auf die öffentliche Stimmung diesen Zusatzantrag ab. Die Präsidentin der ELDR, Annemie Neyts, empfahl aus diesem Grund die Ablehnung, meinte aber, dass die normative Kraft des Faktischen wohl zu diesem Ziel führen werde. Die letztlich verabschiedete Resolution im Wortlaut:<span id="more-1168"></span></p>
<p><strong>The European External Action Service</strong></p>
<p><strong>Urgency resolution of the ELDR Party</strong></p>
<p><strong> </strong></p>
<p>The European Liberal Democrat and Reform Party, convening in Rome, Italy on 12<sup>1h</sup>March 2010:</p>
<p>Whereas:</p>
<ul>
<li>The Lisbon Treaty aims at strengthening the EU&#8217;s role in world affairs by i.a. the creation of the posts of President of the European Council and High Representative for Foreign Affairs/Vice-President of the European Commission (HR);</li>
<li>The natural disasters in Haiti and Chile have demonstrated the need for swift and effective EU action;</li>
<li>Developments in Afghanistan, Iran and the Middle East equally call for bold and courageous responses from the EU.</li>
</ul>
<p>The ELDR Party calls:</p>
<ul>
<li>On the HR to swiftly present a comprehensive and ambitious proposal for establishing the External Action Service (EEAS), in full respect of the Treaty provisions and especially of its article 27<sup>1</sup>;</li>
<li>Upon the European Union as well as the Member States to set aside self-interest and prejudice so as to seize this unique opportunity to build an efficient diplomatic instrument;</li>
<li>Upon Member States&#8217; Governments and Parliaments to view this EEAS as complementary to national diplomatic services, and to make full use of its advantages.</li>
</ul>
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		<title>Liberale stehen Barrosos Wiederwahl ambivalent gegenüber, verhindern aber eine institutionelle Krise in einer kritischen Phase der EU</title>
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		<pubDate>Wed, 16 Sep 2009 17:30:04 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Ronald J. Pohoryles</dc:creator>
				<category><![CDATA[Europa]]></category>
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		<description><![CDATA[José Manuel Barroso ist mit 382 von 718 gültigen Stimmen für eine zweite Amtszeit gewählt worden.  Die europäischen Liberalen stehen Barroso durchaus ambivalent gegenüber und die Fraktion der ALDE hat Barroso durchaus nicht einstimmig bestätigt; rund ein Viertel der ALDE-Fraktion hat nicht für Barroso gestimmt. Einer der Gründe für die Wahl Barrosos liegt wohl auch darin, dass es keine Alternative zu ihm gab und eine alternativlose Ablehnung  wohl eine institutionelle Krise in einer kritischen Phase der EU, rund 2 Wochen vor dem irischen Referendum,   hervor gerufen hätte und deshalbwohl schwer zu verantworten gewesen wäre.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><em>José Manuel Barroso</em> ist mit 382 von 718 gültigen Stimmen für eine zweite Amtszeit gewählt worden.  Die europäischen Liberalen stehen Barroso durchaus ambivalent gegenüber und die Fraktion der ALDE hat Barroso durchaus nicht einstimmig bestätigt; rund ein Viertel der ALDE-Fraktion hat nicht für Barroso gestimmt. Gegenkandidatin bzw. -kandidaten gab es allerdings nicht, die Sozialdemokraten haben sich im wesentlichen der Stimme enthalten.</p>
<p>Einer der Gründe für die Wahl Barrosos liegt wohl auch darin, dass es keine Alternative zu ihm gab und eine alternativlose Ablehnung  wohl eine institutionelle Krise in einer kritischen Phase der EU, rund 2 Wochen vor dem irischen Referendum, hervor gerufen hätte und deshalb wohl schwer zu verantworten gewesen wäre.</p>
<p>Der Vorsitzende der ALDE-Fraktion, <em>Guy Verhofstadt</em>,  gratulierte Barroso zu seiner Wiederwahl, machte aber deutlich, dass die Unterstützung der Liberalen davon abhängt, dass Barroso seine Versprechungen wahr macht und diese auch im Arbeitsprogramm der neuen Kommission ihren Niederschlag findet.</p>
<p><span id="more-740"></span>&#8216;<em>Wir erwarten nun, dass der neu gewählte Präsident seine Versprechungen hält und ein starker und energischer Kommissionspräsident wird. Er muss die Erwartungen der europäischen Bürgerinnen und Bürger erfüllen, dem Druck der Mitgliedsstaaten widerstehen und proaktive europäische Maßnahmen ergreifen, wo dies nötig ist. Eine gemeinsame Strategie zur Überwindung der Krise, eine Überarbeitung der Finanzkontrolle (&#8230;), zur Aufräumung der Banken ist ebenso erforderlich  wie eine entschlossene und gemeinsame Haltung Europas in den Kopenhagener Verhandlungen zur Bekämpfung des Klimawandels.</em></p>
<p>Verhofstadt erinnerte Barroso an sein Versprechen, ein eigenes Kommissionsmitglied für die Grundrechte zu bestellen und sich entschlossen dafür einzusetzen, dass ein eigenes EU-Budget ab 2013 die Unabhängigkeit der europäischen Institutionen von den Mitgliedsstaaten sicherstellt.</p>
<p><em>Annemie Neyts</em>, Präsidentin der European Liberal Democrat and Reform Party (ELDR) bezeichnete Barrosos Programm zwar als &#8216;<em>schwammig&#8217;</em>. Im Treffen mit der ALDE-Fraktion, in dem er seine Prioritäten für die nächsten 5 Jahre vorlegte, ist er allerdings auf jene <a title="ALDE's 5-Punkte-Programm" href="http://www.alde.eu/fileadmin/files/Download/ALDE_memorandum_FINAL__EN_.pdf" target="_blank">fünf Punkte </a>eingegangen, die die Liberalen als Bedingung für seine Wiederwahl genannt haben. Im besonderen hat er zugesagt, ein eigenes <strong>Portfolio für Menschen- und Grundrechte</strong> einzurichten. Wie Neyts deutlich machte: <em>&#8216;Alle Mitgliedsparteien  der ELDR stimmen darin überein, dass Sicherheit ohne die Sicherstellung der Grundfreiheiten nicht möglich ist.&#8217;</em></p>
<p>Barroso hat außerdem hat außerdem der liberalen Fraktion zugesichert, dem Vorschlag einer EU Finanzkontrolle nahezutreten und die Finanzierung der EU zu prüfen.</p>
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