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	<title>Ronald J. Pohoryles &#187; Bucher</title>
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		<title>Faschingsbeitrag: Stadlers BZÖ wird in der Presse wieder einmal als &#8220;liberal&#8221; etikettiert</title>
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		<pubDate>Sun, 07 Feb 2010 23:47:04 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Ronald J. Pohoryles</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Es ist schon amüsant, wie &#8220;Die Presse&#8221; unentwegt versucht, das BZÖ als &#8220;wirtschaftsliberale&#8221; Partei dazustellen. Oliver Pink hat es am 7.2. in der Presse schon wieder getan. Europas Liberale sind mittlererweile über diese Manie der österreichischen Presse besorgt. Die FDP &#8230; <a href="http://www.pohoryles.at/2010/02/08/faschingsbeitrag-stadlers-bzo-wird-in-der-presse-wieder-einmal-als-liberal-etikettiert/">Weiterlesen <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Es ist schon amüsant, wie &#8220;Die Presse&#8221; unentwegt versucht, das BZÖ als &#8220;wirtschaftsliberale&#8221; Partei dazustellen. Oliver Pink hat es am 7.2. in der Presse schon wieder getan. Europas Liberale sind mittlererweile über diese Manie der österreichischen Presse besorgt. Die <a href="http://www.pohoryles.at/2010/01/11/fdp-leutheusser-schnarrenberger-bzo-ist-nicht-die-osterreichische-fdp/" target="_blank">FDP hat jüngst klargestellt, dass das BZÖ mit Liberalismus nichts zu tun hat</a> und die Behauptung des BZÖ, eine österreichische FDP zu sein, reiner Etikettenschwindel ist. <span id="more-1112"></span>&#8220;Die Presse&#8221; weiß das aus einer Presseaussendung des Liberalen Forums, und gerade Oliver Pink sollte das wissen: Schließlich war er als &#8220;Presse&#8221;-Berichterstattung beim ELDR-Kongress im November vergangenen Jahres in Barcelona und konnte sich dort überzeugen, dass die xenophoben, homophoben und minderheitenfeindlichen Einstellungen, die auch Bucher auf der BZÖ-Homepage affichiert, mit Liberalismus, wie man ihn in Österreich versteht, nichts zu tun hat. Die ELDR anerkennt das Liberale Forum als einzige liberale Kraft in Österreich. Nur die Forderung zu stellen, keine Steuererhöhungen zu beschließen, um das horrende Staatsdefizit zu verringern, ist kaum ausreichend, um in Europa als liberal zu gelten. Es wäre an der Zeit für ein Qualitätsmedium wie &#8220;Die Presse&#8221;, Liberalismus, wie Europa ihn definiert, endlich zur Kenntnis zu nehmen. Oder soll Österreich zum Kärnten Europas verkommen?</p>
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		<title>Der Mensch möge nicht trennen, was Haider zu vereinen gesucht hat&#8230;</title>
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		<pubDate>Sun, 17 Jan 2010 15:47:55 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Ronald J. Pohoryles</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Ein fast metaphysisches Metaphor, freilich zu Recht: Niemand wird wohl ernsthaft überraschen, dass Jörg Haider schon zu Lebzeiten versucht hatte, die beiden Zwillinge BZÖ und FPÖ zu einen; noch 2008 hatte er seinen einstigen Opponenten Norbert Steger ersucht, einen Kompromiss zwischen &#8230; <a href="http://www.pohoryles.at/2010/01/17/der-mensch-moge-nicht-trennen-was-haider-zu-vereinen-gesucht-hat/">Weiterlesen <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Ein fast metaphysisches Metaphor, freilich zu Recht: Niemand wird wohl ernsthaft überraschen, dass Jörg Haider schon zu Lebzeiten versucht hatte, die beiden Zwillinge BZÖ und FPÖ zu einen; noch 2008 hatte er seinen einstigen Opponenten Norbert Steger ersucht, einen Kompromiss zwischen ihm und Strache zu erreichen, um das &#8220;Lager&#8221; zusammenzuführen. Lediglich besonders phantasiereichen Journalisten ist das BZÖ, das immerhin (noch) einen &#8220;Ehre ist Treue&#8221;-Windbolz, einen &#8220;wehrhaften Christen&#8221; Stadler und noch einige &#8220;Liberale&#8221; dieses Kalibers zu den Seinen zählt, als &#8220;rechtsliberal&#8221; erschienen. Uwe Scheuch und sein Freund HC Strache haben schon Recht: Sie sind die eigentlichen Erben der Vision des Stammvaters. Bucher bleibt immer noch ein Refugium beim rechten Flügel der ÖVP; Innenministerin Maria Fekter würde sich sicher über Zuwachs freuen&#8230;</p>
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		<title>Bucher, Scheuch, Strache &amp; Co; nicht zu vergessen: Niessl und Fekter</title>
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		<pubDate>Mon, 11 Jan 2010 11:46:03 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Ronald J. Pohoryles</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Zwei der österreichischen Spezialitäten: Wenig von Liberalismus zu verstehen und der mangelnde Widerstand gegen Xenophobie und Rassismus. Auf den ersten Blick hängen die beiden Dinge hängen wenig zusammen; bei genauerem Hinsehen allerdings schon: Wer in den letzten Tagen die Diskussionen zwischen SPÖ &#8230; <a href="http://www.pohoryles.at/2010/01/11/bucher-scheuch-strache-nicht-zu-vergessen-niessl-und-fekter/">Weiterlesen <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Zwei der österreichischen Spezialitäten: Wenig von Liberalismus zu verstehen und der mangelnde Widerstand gegen Xenophobie und Rassismus. Auf den ersten Blick hängen die beiden Dinge hängen wenig zusammen; bei genauerem Hinsehen allerdings schon: Wer in den letzten Tagen die Diskussionen zwischen SPÖ und ÖVP um Asylpolitik im allgemeinen und das dritte Erstaufnahmelager im besonderen verfolgt hat erkennt kaum her einen Unterschied zu FPÖ und BZÖ. Xenophobie ist &#8220;mehrheitsfähig&#8221; geworden, auch unter den politischen &#8220;Eliten&#8221;. Damit fällt es den Medien leicht, das &#8220;Dritte Lager&#8221; immer wieder als &#8220;rechtsliberal&#8221; einzustufen, was natürlich Unsinn ist.  Im besonderen wird das BZÖ als &#8220;rechtsliberal&#8221; hochgelobt. Die Diskussion zwischen Strache und Bucher im gestrigen ORF-Roundtable &#8220;Im Zentrum&#8221; hat gezeigt: inhaltlich gibt es keine Unterschiede. Und beide werben um die Kärntner Landesorganisation, die wohl nicht einmal österreichische Medien als &#8220;rechtsliberal&#8221; bezeichnen würde.<span id="more-1075"></span></p>
<p>Österreichische Spezialität: Als sich in Frankreich 1998 Bruno Mégret, damals Generalsekretär von Le Pens &#8220;Front national&#8221;, von dieser abgespalten und seine eigene Partei, die &#8220;Mouvement national républicain&#8221; gegründet hatte, wäre keine der beiden Partei in der französischen oder internationalen Presse als &#8220;rechtsliberal&#8221; bezeichnet worden; und um beide Parteien wurde ein &#8220;cordon sanitaire&#8221; errichtet: Weder auf nationaler noch auf regionaler Ebene wurde eine Allianz mit einer der beiden Parteien zugelassen.  </p>
<p>In Österreich gelten beide, spätestens seit 2000, als koalitionsfähig. Und bedenkenlos werden die Inhalte dieser beiden übernommen. Interviews mit Niessl im &#8220;profil&#8221;, aber auch mit darabos, der das Verteidigungsministerium als &#8220;Spiegelministerium&#8221; des Innenministeriums bezeichnet, belegen dies. Polemisch formuliert: Im Burgenland schießt man auf Einrecher nicht mehr mit Handfeuerwaffen, sondern gleich mit Panzern: Bundesheereinsatz gegen, ohnedies &#8211; wie das &#8220;profil&#8221; zahlenmäßig belegt &#8211; geringe, Kriminalitätsbelastung. Und Xenophobie als politisches Kleingeld; von Niessl, Darabos, Faymann und Co. ebenso wie von Fekter, die gleich Internierung von Asylsuchenden fordert. Es gilt der generalverdacht: Asylsuchende sind in deren Augen Kriminelle.</p>
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		<title>Wer noch Zweifel an der Gesinnung des BZÖ hat&#8230;</title>
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		<pubDate>Mon, 21 Dec 2009 16:46:45 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Ronald J. Pohoryles</dc:creator>
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		<description><![CDATA[möge sich deren homophobe und ausländerfeindliche Haltung im Original ansehen. Das sollte das Thema &#8220;BZÖ und Liberalismus&#8221; wohl erledigt haben. Worüber sich das Rest-BZÖ und die FPÖ noch streiten, bleibt mir ein Rätsel. Aber ich kenne die rechte Szene wohl &#8230; <a href="http://www.pohoryles.at/2009/12/21/wer-noch-zweifel-an-der-gesinnung-des-bzo-hat/">Weiterlesen <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>möge sich deren<a title="BZÖ: Homophobie und Ausländerfeindlichkeit" href="http://www.bzoe.at/topinfo_20091221.html"> homophobe und ausländerfeindliche Haltung </a>im Original ansehen. Das sollte das Thema &#8220;BZÖ und Liberalismus&#8221; wohl erledigt haben. Worüber sich das Rest-BZÖ und die FPÖ noch streiten, bleibt mir ein Rätsel. Aber ich kenne die rechte Szene wohl zuwenig.</p>
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		<title>ORF-Pressestunde belegt: Von Liberalismus kann bei Bucher keine Rede sein</title>
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		<pubDate>Sun, 20 Dec 2009 12:14:52 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Ronald J. Pohoryles</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Die Kernaussage von Bucher am Ende der Pressestunde: &#8220;Wir haben mit der FPÖ viele Gemeinsamkeiten.&#8221;  Eben: Zwischen Bucher und den Gebrüdern Scheuch gibt es ideologisch wenig Unterschiede; allenfalls der &#8220;Führungsstil&#8221;: Er würde sich mit Experten beraten, die Scheuchs seien einfach &#8230; <a href="http://www.pohoryles.at/2009/12/20/orf-pressestunde-belegt-von-liberalismus-kann-bei-bucher-keine-rede-sein/">Weiterlesen <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Die Kernaussage von Bucher am Ende der Pressestunde: &#8220;Wir haben mit der FPÖ viele Gemeinsamkeiten.&#8221;  Eben: Zwischen Bucher und den Gebrüdern Scheuch gibt es ideologisch wenig Unterschiede; allenfalls der &#8220;Führungsstil&#8221;: Er würde sich mit Experten beraten, die Scheuchs seien einfach nur autoritär. Seine Mitstreiter Stadler, Westentaler, Haubner, Gros und Huber seien lupenreine, von ihm konvertierte Rechtsliberale. Die<a href="http://www.pohoryles.at/2009/10/09/der-beweis-ist…zo-ist-liberal/" target="_blank"> Kärntner BZÖ-Positionen</a> hat er stets verteidigt.<span id="more-1003"></span>Selbstverständlich ist er gegen Minarette und für Schulkreuze. Eine <a title="Shanker @ Minarette" href="http://blog.liberale.at/2009/12/ja-ich-wurde-fur-ein-minarett-stimmen/" target="_blank">liberale Position der Frage zu den Minaretten</a> hat die Sprecherin des oberösterreichischen Liberalen Forums, Ira Shanker, für das LIF zur Diskussion gestellt. In der Frage der Schulkreuze stellt sich Bucher gegen das Urteil des <a title="EuGH bei RJP" href="http://www.pohoryles.at/2009/11/04/religionsfeind…menschenrechte/" target="_blank">Europäischen Gerichtshofs für Menschenrechte</a> gestellt.</p>
<p>Asylbewerber dürfen nicht arbeiten, solange es 400.000 Arbeitslose in Österreich gebe: Klassischer Ansatz der politischen Rechten, Asylbewerber mit Zuwanderung zu verwechseln.</p>
<p>Mit diesen Positionen hat Bucher mit der FPÖ viel gemeinsam, mit den europäischen Liberalen wenig. Und mit dem EP-Abgeordneten Stadler wird er wohl kaum bei der ELDR Unterschlupf finden. Zu hoffen, dass die Presse in Zukunft darauf verzichtet, Bucher als Rechtsliberalen zu bezeichnen. Mit Liberalismus hat er genau so viel zu tun wie sein, nach eigenem Bekunden, großes Vorbild Jörg Haider.</p>
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