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	<title>Ronald J. Pohoryles &#187; Watch Rassism</title>
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	<description>Europäische und Internationale Angelegenheiten</description>
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		<title>Neuerlicher akademischer Boykott-Aufruf der britischen Hochschul-Lehrergewerkschaft</title>
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		<pubDate>Fri, 17 Jun 2011 16:51:38 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Ronald J. Pohoryles</dc:creator>
				<category><![CDATA[Europa]]></category>
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		<description><![CDATA[Neuerlich hat die britische Hochschullehrer-Gewerkschaft einen Boykott-Aufruf gegen israelische akademische Einrichtungen beschlossen (der ohnedies kaum jemand folgt). Diesmal aber hat sie einen Zahn zugelegt: Die Gewerkschaft lehnt die Arbeitsdefinition der Europäischen Union über Antisemitismus ab. Diese lautet (Original in Englisch, &#8230; <a href="http://www.pohoryles.at/2011/06/17/neuerlicher-akademischer-boykott-aufruf-der-britischen-hochschul-lehrergewerkschaft/">Weiterlesen <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Neuerlich hat die britische Hochschullehrer-Gewerkschaft einen Boykott-Aufruf gegen israelische akademische Einrichtungen beschlossen (der ohnedies kaum jemand folgt). Diesmal aber hat sie einen Zahn zugelegt: Die Gewerkschaft lehnt die Arbeitsdefinition der Europäischen Union über <a title="Antisemitismusdefinition" href="http://fra.europa.eu/fraWebsite/material/pub/AS/AS-WorkingDefinition-draft.pdf" target="_blank">Antisemitismus </a>ab.<span id="more-2101"></span></p>
<p>Diese lautet (Original in Englisch, Übersetzung von mir):</p>
<blockquote><p><em>&#8220;Das  Dokuments soll (&#8230;) als Hilfestellung für die (&#8230;) Erlassung  und Durchsetzung von Gesetzen gegen den Antisemitismus dienen.  Antisemitismus ist ein Stereotyp von Jüdinnen Juden, die als Vorurteil zum Hass führen kann. Rhetorische und offen gewalttätige Ausbrüche von Antisemitismus sind gegen Jüdinnen und  Juden sowie nicht-jüdische Individuen gerichtet.&#8221;</em></p></blockquote>
<p>Die <a title="FRA" href="http://www.fra.europa.eu/fraWebsite/home/home_en.htm" target="_blank">Europäische Menschenrechtsagentur</a> hat diese Definition entwickelt und gilt als Arbeitsunterlage für die EU, auch wenn die Agentur bisher &#8211; ähnlich einem Bericht über Antisemitismus in Europa, der erst von Daniel Cohn-Bendit öffentlich gemacht wurde &#8211; den Text noch nicht veröffentlicht hat.</p>
<p>Die <a title="SPME" href="http://www.spme.net/at/" target="_blank">Scholars for Peace in the Middle East </a>hat eine <a title="Resolution gegen den Boykott" href="http://www.spme.net/cgi-bin/articles.cgi?ID=8103" target="_blank">Resolution </a>zu dem Thema verfasst, die ich hier zur Kenntnis bringen möchte.</p>
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		<title>Zur österreichischen Diplomatie: Knapp vorbei ist auch daneben</title>
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		<pubDate>Mon, 06 Jun 2011 15:57:58 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Ronald J. Pohoryles</dc:creator>
				<category><![CDATA[Außenpolitik]]></category>
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		<description><![CDATA[Die türkische Außenpolitik ist hier schon oft kritisiert worden, ebenso auch die durchaus fragwürdige türkische Menschenrechtspolitik. Das freilich hindert nicht daran, sich über Österreichs Diplomatie zu wundern. Ursula Plassnik wurde also von der türkischen OSZE-Verantwortlichen als OSZE-Chefin abgelehnt. Und hat &#8230; <a href="http://www.pohoryles.at/2011/06/06/zur-osterreichischen-diplomatie-knapp-vorbei-ist-auch-daneben/">Weiterlesen <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Die türkische Außenpolitik ist hier schon oft kritisiert worden, ebenso auch die durchaus fragwürdige türkische Menschenrechtspolitik. Das freilich hindert nicht daran, sich über Österreichs Diplomatie zu wundern. Ursula Plassnik wurde also von der türkischen OSZE-Verantwortlichen als OSZE-Chefin abgelehnt. Und hat damit künstliche Aufregung in Österreich ausgelöst. Wer wundert sich aber ernsthaft?<span id="more-2092"></span>Die Nominierung Ursula Plassniks war eine klare Provokation: Sie war diejenige, der es beinahe gelungen wäre, die Eröffnung der Beitrittsverhandlungen der EU mit der Türkei auch nur zu beginnen. Geblieben ist zwar nur das Wort &#8220;ergebnisoffen&#8221;, was in Österreich als großer Erfolg gefeiert wurde, weil hier einige offensichtlich des Deutschen nicht kundig sind: Verhandlungen sind <em>per definitionem </em>ergebnisoffen&#8230; Zu Recht erklärt das türkische Außenministerium, dass die Ablehnung Plassniks keinesfalls gegen Österreich gerichtet sei, sondern vielmehr mangelndes Vertrauen gegenüber einer Person, die der Türkei ihren europäischen Charakter abspricht. Nicht dass mir Kemal Attatürk, der mit seinen Jungtürken nach Abschaffung der Monarchie einen forciert europäischen Kurs einschlug gefiele. Seine nationalistische Politik mit dem Völkermord an der armenischen Bevölkerung auch nur annähernd akzeptabel scheint. Aber hat Europa im 20. Jahrhundert nicht auch noch anderes  zu bereuen?</p>
<p>Nicht dass mir die gegenwärtige türkische Regierung mit ihrer provokanten Abwendung von einer europäischen Orientierung, ihre Zypern-Politik oder etwa ihre Nahostpolitik akzeptabel erscheint. Aber kann man deshalb der Türkei &#8211; vor Aufnahme von Verhandlungen &#8211; mitteilen, man habe zwar vor mehreren Jahrzehnten ihren Beitrittsantrag akzeptiert,  aber ihn nicht so Ernst genommen habe und daher die Verhandlungen gar nicht aufnehme, wie dies Frau Plassnik ganz offen vertreten hatte?</p>
<p>Im Übrigen scheint Österreich die Nominierung Plassniks gar nicht ernsthaft betrieben haben; sie war als Provokation gemeint. Wie sonst könnte man verstehen, warum Frau Plassnik auch als österreichische Botschafterin in Paris nominiert wurde.</p>
<p>War die Nominierung Plassniks gar nur als bauernschlauer Trick gemeint, ein Argument zu finden, um Verhandlungen zwischen der EU und der Türkei zu unterminieren? Vieles spricht dafürund ganz Europa wird Schaden daraus erleiden.</p>
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		<title>Europäische Einheit gefährdet: Was uns (nicht nur) das finnische Wahlergebnis lehrt</title>
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		<pubDate>Fri, 22 Apr 2011 13:04:34 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Ronald J. Pohoryles</dc:creator>
				<category><![CDATA[ELDR]]></category>
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		<description><![CDATA[Die Wahlniederlage der Zentrumspartei, Mitglied der europäischen liberalen Partei ELDR, schmerzt natürlich. Die vormals stärkste Regierungsfraktion wird wohl nunmehr stärkste Oppositionspartei im finnischen Parlament werden. Noch mehr allerdings schmerzt der Vormarsch der Rechtspopulisten, der &#8220;Gewöhnlichen Finnen&#8221; (korrekte Übersetzung der in &#8230; <a href="http://www.pohoryles.at/2011/04/22/europaische-einheit-gefahrdet-was-uns-nicht-nur-das-finnische-wahlergebnis-lehrt/">Weiterlesen <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Die Wahlniederlage der Zentrumspartei, Mitglied der <a title="ELDR" href="http://www.eldr.eu" target="_blank">europäischen liberalen Partei ELDR</a>, schmerzt natürlich. Die vormals stärkste Regierungsfraktion wird wohl nunmehr stärkste Oppositionspartei im finnischen Parlament werden. Noch mehr allerdings schmerzt der Vormarsch der Rechtspopulisten, der &#8220;Gewöhnlichen Finnen&#8221; (korrekte Übersetzung der in den Medien als &#8220;Wahre Finnen&#8221; apostrophierten Partei). Und er ist kein finnisches Phänomen; überall in Europa sind Rechtspopulisten im Vormarsch. Es gibt zwar Divergenzen in der ideologischen Ausrichtung: Xenophobie hat im Wahlkampf der &#8220;Gewöhnlichen Finnen&#8221; eine vergleichsweise geringere Rolle gespielt als etwa in Österreich. Der Anteil der Zuwandernden liegt bei etwa 3%.<br />
Was die Rechtspopulisten allerdings eint, ist der Kampf gegen alles, was europäisch ist: gegen die EU, gegen den Euro, gegen den Stabilitätspakt, gegen Finanzhilfen für angeschlagene Mitgliedsstaaten, etc. Es ist auch die Schuld der etablierten Parteien, die nationale Egoismen über europäische Solidarität stellen und damit den Boden für nationalistische Parteien bereiten.</p>
<p><span id="more-2003"></span>Der Rechtspopulismus beginnt Europa ernsthaft zu bedrohen, und es mangelt an Konzepten, diesen zurückzudrängen. Sei es Österreich, sei es Frankreich, oder wie jetzt Finnland: Die Analyse der Medien greift zu kurz. Es stimmt schon: Die Populisten bedienen häufig xenophobische Ressentiments. Aber der &#8216;moderne&#8217; Rechtspopulismus ist vielfältiger; und die Motive der Wählerinnen und Wähler auch. Die &#8220;Wahren Finnen&#8221; hatten wohl auch xenophobische Elemente in ihrem Programm; Hauptargumente waren aber Ablehnung des europäischen Einigungsprozesses Europas und dessen Gemeinschaftswährung. Das hat zu einer Verfünffachung von deren letzten Wahlergebnis auf nahezu 20% gereicht.</p>
<p>Gemeinsame Plattform der Populisten ist das, was derzeit in Mode ist: Der nationalistische Kampf gegen alles, was Europa heißt. Und Mitschuld daran haben die etablierten Regierungsparteien, die versuchen, den Aufstieg der populistischen Rechten dadurch zu bekämpfen, dass sie deren Forderungen in ihre eigene Politik übernehmen. Doch hier gilt: Man geht zum Schmied, und nicht zum Schmiedl.</p>
<p>Der Aufstieg des Populismus verdankt sich der nicht zuletzt den etablierten demokratischen Parteien in den Mitgliedsstaaten, die nationalen Egoismen über europäische Solidarität stellen. Statt europäischer Politik verstärkt sich der Intergovernmentalismus, der die Handlungsfähigkeit  der europäischen Instanzen, des Parlaments und der Kommission,  einschränkt. Was hilft etwa eine EU-Außenbeauftragte, wenn Frankreich, Großbritannien und Deutschland aus innenpolitischen Motiven unterschiedliche Außenpolitik betreiben.</p>
<p>Die Hilflosigkeit europäischer Politik hat sich ja auch in der Flüchtlingsfrage gezeigt. Jene Staaten, die Außengrenzen der EU bilden, also Griechenland, Italien und Malta, fordern mit Recht eine gesamteuropäische Lösung; und bekommen die kalte Schulter gezeigt.</p>
<p>Die Versuche, die Populisten zu umarmen, ist in Österreich gescheitert: Die FPÖ  ist stärker als je zuvor. Sarkozys Versuch, den Front National rechts zu überholen, hat zum unaufhaltsamen Vormarsch von Marine Le Pen geführt, die  nicht nur zivilisierter als ihr Vater, sondern auch als Sarkozy wirkt.</p>
<p>Die finnische Antwort, den &#8220;Gewöhnlichen Finnen&#8221; den Eintritt in eine Koalition mit Konservativen und Sozialdemokraten zu ermöglichen, ist ein Weg in den Abgrund: Nur konsequentes Beharren auf demokratischen Werten und klare politische Konzepte der Parteien, die Menschenrechte, entschlossene Umweltpolitik, sozialen Ausgleich auf Grundlage von individueller Leistung und funktionierenden Märkten und gesellschaftliche Toleranz gewährleisten, kann dem Populismus Einhalt gebieten.</p>
<p>&nbsp;</p>
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		<title>ELF Gelber Salon in Klagenfurt: &#8220;Liberale Antworten auf Xenophobie und Volksgruppenkonflikte in Europa&#8221;</title>
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		<pubDate>Tue, 05 Apr 2011 14:17:24 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Ronald J. Pohoryles</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Seminar des “Europäischen Liberalen Forum” (Brüssel) anlässlich des Europatags, mitveranstaltet vom Liberalen Zukunftsforum (Wien), FORES (Stockholm) und NOVUM (Ljubljana), finanziert vom Europäischen Parlament Klagenfurt, 8. Mai 2011 Die Teilnahme ist kostenlos, da die Teilnehmerzahl begrenzt ist, bitten wir um Anmeldung &#8230; <a href="http://www.pohoryles.at/2011/04/05/elf-gelber-salon-in-klagenfurt-liberale-antworten-auf-xenophobie-und-volksgruppenkonflikte-in-europa/">Weiterlesen <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<h1><span style="font-size: 13px; font-weight: normal;"><strong>Seminar des “Europäischen Liberalen Forum” (Brüssel) anlässlich des Europatags, mitveranstaltet vom Liberalen Zukunftsforum (Wien), FORES (Stockholm) und NOVUM (Ljubljana), finanziert vom Europäischen Parlament</strong></span></h1>
<div>
<p>Klagenfurt, 8. Mai 2011</p>
</div>
<p>Die Teilnahme ist kostenlos, da die Teilnehmerzahl begrenzt ist, bitten wir um Anmeldung unter <a title="lzf@liberale.at" href="mailto:lzf@liberale.at">lzf@liberale.at</a></p>
<p>Als hätte ich&#8217;s geahnt: Zum Europatag veranstalten wir in Klagenfurt einen Event zur Minderheitenpolitik. Geplant schon im Februar mit dem Kärntner LIF-Landessprecher Walter Wratschko; da war der sogenannte Kompromiss noch gar nicht in der Diskussion&#8230;</p>
<p>Der Europatag wird überall in Europa alljährlich am 9. Mai als Fest des Friedens und der Einigkeit in Europa begangen. Er erinnert an die historische Rede des französischen Außenministers Robert Schumann, der seinen visionäre Rede am diesen Tag gehalten hatte. Diese Rede gilt als Programm des europäischen Einigungsprozesses, der untrennbar mit seinem Namen und dem seines kongenialen Partners Jean Monnet verbunden ist. In dieser Rede ging es um den Aufbau eines neuen und friedlichen Europas, dass Hass zwischen den Völkern für alle Zukunft überwinden sollte.</p>
<p>Europa hat hier große Fortschritte gemacht. Dennoch sind Fremdenhass und Volksgruppenkonflikte bis heute nicht überwunden. Der Kärntner Volksgruppenkonflikt ist nur ein Beispiel dafür, dass Europa noch weit von der Vision Schumannns entfernt ist. Das Liberale Zukunftsforum hat das European Liberal Forum deshalb ersucht, aus Anlass des Europatags mit Mitteln des Europäischen Parlaments gerade in Kärnten eine Tagung zu veranstalten, die ein wesentliches europäisches Problem betrifft: Fremdenhass, und engst damit verbunden, Volksgruppenkonflikte.</p>
<p>Aus dem europäischen liberalen Netzwerk konnten, für Kärnten besonders wichtig, das slowenische Partnerinstitut NOVUM gewonnen werden, aus Schweden, besorgt über die Erfolge der Populisten bei den letzten Parlamentswahlen, FORES. Auch italienische Gäste werden zu dieser Veranstaltung erwartet.</p>
<p>Im Kern geht es um diese Frage. Welche liberalen Antworten gibt es auf die Herausforderung der chauvinistischen und populistischen Bewegungen in Europa? Die Veranstaltung am 8. Mai 2011 ist dafür gedacht, Bausteine zur Entwicklung einer Strategie zu erarbeiten.</p>
<p><strong>Programm, 8. Mai 2011</strong></p>
<p><strong>11:00 – 13:00: Strategic Meeting: Collaboration in European Context</strong><br />
<strong>Strengthening regional links within ELF</strong> (On invitation only!)</p>
<p><strong>14:00 – 14:15: Begrüßung</strong></p>
<p>Thierry Coosemans, <em>Europäisches Liberales Forum, Vizepräsident</em><br />
Karel Smole, <em>Vorsitzender a.D. des Rats der Kärntner Slowenen</em></p>
<p><strong>14:15 -15:45: Minderheitenkonflikte in Europa</strong></p>
<p>Vortrag:<br />
Ronald J. Pohoryles, <em>Liberales Zukunftsforum, Präsident</em></p>
<p>Podiumsdiskussion:<br />
Walter Wratschko, <em>Liberal Forum Kärnten</em><br />
Felicitas Medwed, <em>NOVUM, Slowenien</em></p>
<p><strong>15:45 – 16:15: Publikumsdiskussion</strong></p>
<p><strong>16:15 – 16:45: Kaffeepause</strong></p>
<p><strong>16:45 – 17:45: Populismus und Fremdenfeindlichkeit in Europa</strong></p>
<p>Vortrag:<br />
Melitta Sunjic, <em>UNHCR Brüssel</em></p>
<p>Podiumsdiskussion:<br />
Thierry Coosemans, <em>ELF<br />
</em>Friedhelm Frischenschlager,<em> Europäische Föderalisten</em><br />
Petter Hojem, <em>FORES Schweden</em></p>
<p><strong>17:45 – 18:15: Publikumsdiskussion</strong></p>
<p><strong>18:15 – 19:00: Reaktion ist nötig: Die Rolle der Liberalen angesichts der populistischen Herausforderung</strong></p>
<p>Einführung:<br />
Angelika Mlinar, <em>Liberales Forum, Bundessprecherin</em></p>
<p><strong>19:00 – 20:00: Empfang</strong></p>
<p><strong>Sprachen</strong></p>
<p>Deutsch und Englisch (teilweise Übersetzung)</p>
<p><strong>Ort</strong></p>
<p>Die Veranstaltung findet in Klagenfurt statt, der genaue Ort wird in Kürze bekannt gegeben.</p>
<p><strong><em><br />
</em></strong></p>
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		<title>Gegen das neue Fremdenrechtspaket: Demonstration am 27. April</title>
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		<pubDate>Tue, 29 Mar 2011 09:52:44 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Ronald J. Pohoryles</dc:creator>
				<category><![CDATA[Innenpolitik]]></category>
		<category><![CDATA[LIF]]></category>
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		<description><![CDATA[Vom DAS BÜNDNIS für Menschenrechte &#38; Zivilcourage erreicht mich folgender Demonstrationsaufruf, den ich gerne unterstütze: Es liegt jetzt an uns allen. Vor uns liegt ein Fremdenrechtspaket, das Minderjährige ins Gefängnis steckt, ein Mehr an Schubhaft bringt, bürokratische Hürden hochschraubt, noch größere &#8230; <a href="http://www.pohoryles.at/2011/03/29/gegen-das-neue-fremdenrechtspaket-demonstration-am-27-april/">Weiterlesen <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Vom <a href="http://www.facebook.com/group.php?gid=41142611062">DAS BÜNDNIS für Menschenrechte &amp; Zivilcourage</a> erreicht mich folgender Demonstrationsaufruf, den ich gerne unterstütze:</p>
<p>Es liegt jetzt an uns allen. Vor uns liegt ein Fremdenrechtspaket, das Minderjährige ins Gefängnis steckt, ein Mehr an Schubhaft bringt, bürokratische Hürden hochschraubt, noch größere Unsicherheit für zugewanderte Menschen schafft, Beziehungen zerreißt und Familien trennt. Wollen wir das? Oder wollen wir eine menschenfreundliche und menschenwürdige Politik, die die Rechte der Menschen stärkt und das Zusammenleben fördert?</p>
<p>Machen wir uns stark! Für Menschenschutz und Gleichberechtigung! Für eine Politik, die Chancen eröffnet, anstatt sie zunichte zu machen! Und schicken wir das FremdenUnrechtspaket der Innenministerin zurück an die Absenderin! Jede Unterstützung zählt!</p>
<p>Machen wir uns stark. 27. April.<br />
Wir bauen nicht auf Unrecht. Wir bauen auf Fairness, Rechtsstaatlichkeit und Menschenwürde.</p>
<p>Mittwoch, 27. April<br />
DEMONSTRATION GEGEN DAS UNRECHTSPAKET<br />
18.00 Uhr: Christian Broda Platz / Westbahnhof<br />
18.30 Uhr: Abmarsch Mariahilferstraße<br />
20.00 Uhr: Schlusskundgebung vor dem PARLAMENT<span id="more-1951"></span></p>
<p>Österreich geht es gut. Österreich könnte es besser gehen. Österreich ist ein vielfältiges Land und das ist gut so. Darauf kann man etwas aufbauen. Österreich wird aber seit Jahren von einer zunehmend menschenfeindlichen Politik geprägt. Statt das Zusammenleben zu stärken, werden Mauern und Schikanen errichtet und Menschen verunsichert. Ändern wir doch die Dinge, die schief laufen: bauen wir Schikanen ab, bieten wir allen, die hier leben, faire Chancen und schaffen wir endlich die Grundlagen für ein gleichberechtigtes Zusammenleben.</p>
<p>Die Politik des Zauderns, Zündelns und des Zynismus war jetzt lange genug am Wort. Wir brauchen keine EntscheidungsträgerInnen, die Menschen gegeneinander aufwiegeln. Wir verzichten auf alle, die Flüchtlinge und MigrantInnen zu Sündenböcken machen. Wir lassen uns nicht mehr einreden, dass das Schüren von Unsicherheit das Zusammenleben in Österreich stärkt. Das Gegenteil ist der Fall.</p>
<p>Daher: Machen wir uns stark für Gleichberechtigung, Zukunftschancen und für ein gutes Zusammenleben. Machen wir uns stark für eine lebendige Demokratie, in der etwas weiter geht, für eine Politik, die Chancen nutzt und Probleme angeht.</p>
<p>Wir lassen uns nicht spalten. Alle leben wir in diesem Land und alle können wir es mitgestalten. Grundrechte gelten ohne Ausnahme. Es gibt immer unterschiedliche Meinungen. Aber wir wollen vernünftig miteinander reden. Wir bauen nicht auf Sündenböcke. Wir bauen auf die Zukunft.</p>
<p>Konkret fordern wir daher:</p>
<p>* dass das von der Innenministerin geschnürte FremdenUnrechtspaket zurück an die Absenderin geschickt wird. Das Parlament darf keinem Gesetzespaket zustimmen, das Unsicherheit schafft, Existenzen bedroht und die Menschenwürde untergräbt.</p>
<p>* dass Menschen, die Schutz brauchen, auch Schutz bekommen, ohne</p>
]]></content:encoded>
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