Thema: Mitbewerber

Es geht nicht um Personen, es geht um die Zukunft des Liberalismus in Österreich

von Ronald J. Pohoryles am 19. September 2008 | Kein Kommentar

In diesen Tagen sind in den Medien mehrfach Verdächtigungen gegen bekannte Persönlichkeiten des LIF aufgetaucht. Diese stehen im Zusammenhang mit geschäftlichen Aktivitäten, kein einziger der Vorwürfe impliziert rechtlich anstößiges Verhalten. Diese Aktivitäten betreffen eine Firma, aus der Alexander Zach Anfang 2006, also vor Aufnahme seiner parlamentarischen Tätigkeit ausgeschieden ist. Seit seiner Tätigkeit im Parlament ist sein Benehmen jedenfalls untadelig; Gegenteiliges wird nirgends unterstellt. Es wird dennoch versucht, damit Stimmung gegen das wieder erstarkte Liberale Forum zu machen.

Die Frage muss erlaubt sein: Wieso tauchen die Vorwürfe, die in das Jahr 2005 zurück reichen, 10 Tage vor der Wahl auf? Dass dieser Zeitraum nicht dazu ausreicht, auf Vorwürfe ausführlich zu reagieren, ist wohl auch jenen klar, die die Kampagne begonnen haben. NEWS vermerkt stolz, damit die Wahlen beeinflussen zu wollen. Jene Dokumente und Emails, auf denen die jetzt publizierten Anschuldigungen beruhen, waren bereits 2006 zugänglich…

Es ist an der Zeit, daran zu erinnern, worum es bei dieser Wahl geht: Es geht um die Zukunft des Liberalismus in Österreich, und nicht um einzelne Persönlichkeiten. Die Liberalen sind in Europa die drittstärkste Kraft; Österreich ist hier sicher noch nicht europareif. Der Liberalismus muss auch hier gestärkt werden. Auch Wirtschaftstreibende müssen verstärkt ins Parlament, um eine effiziente Wirtschaftspolitik zu ermöglichen. Oder wollen wir ein Parlament, dass wie bisher aus Berufspolitikern wie Peter Pilz oder Beamten wie Fritz Neugebauer besteht?

Mir liegt viel daran, Sie/Dich zu ersuchen, dem LIF diesmal Ihre/Deine Stimme zu geben, auf dessen Liste neben erfahrenen Politikerinnen und Politikern die meisten Kandidatinnen und Kandidaten erstmals mit ihrem Namen dafür einstehen, dass liberale Politik in Österreich endlich wieder eine Stimme hat.

LIF unterstützt die Forderungen der privatrechtlich organisierten sozial- und geisteswissenschaftlichen Institute

von Ronald J. Pohoryles am 13. September 2008 | Kein Kommentar

Eine Gruppe außeruniversitäre sozialwissenschaftlicher Institute hat, gemeinsam mit der Gewerkschaft der Privatangestellten-Gewerkschaft, einen Forderungskatalog erarbeitet, der nachdrücklich vom LIF unterstützt wird. Es geht dabei um die Existenzsicherung dieser Institute, die sich im internationalen Wettbewerb behaupten konnten.

Insgesamt sind rund 1.200 Kolleginnen und Kollegen betroffen, die in Österreich arbeiten und die im privatrechtlich organisierten Sektor arbeiten, aber durchaus im öffentlichem Interesse, außerhalb der weitestgehend staatlich finanzierten Universitäten. Unter wesentlich schlechteren Voraussetzungen werden in diesem Sektor Leistungen erbracht, die an Instituten der Universitäten oder der Akademie der Wissenschaften nicht oder nur zu sehr geringem Teil zustande kommen: Interdisziplinär und mit der Hand am Puls der Zeit werden nicht nur Forschungsergebnisse zur Verfügung gestellt, sondern darüber hinaus eine Vielzahl an Methoden und Instrumenten zur Umsetzung und praktischen Nutzung dieses Wissens eingesetzt.

(weiterlesen…)

Der Vergleich macht Sie sicher: Die Forschungspolitik des LIF ist zukunftsträchtig!

von Ronald J. Pohoryles am 12. September 2008 | Kein Kommentar

Heute haben die Austrian Cooperative Research Centres die Antworten der politischen Parteien zu Innovation und Forschung veröffentlicht.  Wesentliche Grundfragen wie die Forschungsförderung in Österreich werden dort angesprochen. Das LIF bekennt sich eindeutig zur Transparenz der Forschungsförderungen gerade auch im Subventionsbereich, zur verstärkten Forschungsförderung auch für jene Bereiche, die nicht nur der technischen Anwendung dienen, etwa der Grundlagenforschung oder der sozial- und geisteswissenschaftlichen Forschung. Hinsichtlich der Förderungen hat das LIF auch darauf hingewiesen, dass vor allem nachhaltige Projekte unterstützt werden sollen, also der sozialverträgliche Projekte und ressourcenschonende Technologien. Die Grünen haben darauf “vergessen”.

Das LIF hat sich damit eindeutig positioniert und statt reinen Gefälligkeitsantworten konkrete Vorschläge unterbreitet, die gerade bei wirtschaftsnahen Forschungsinstituten nicht besonders populär sind. Es geht eben darum, liberale Markierungen zu setzen!

LIF nimmt Wissenschaftspolitik ernst: Wissenschaftssprecher für den Nationalrat nominiert

von Ronald J. Pohoryles am 9. September 2008 | Kein Kommentar

In der gestern bekanntgegeben Kandidatenliste des Liberalen Forum ist der Wissenschaftssprecher des Liberalen Forums, Ronald J Pohoryles an zwölfter – und damit bei gutem Ausgang wählbarer – Stelle auf der Bundesliste nominiert worden.

(weiterlesen…)

Jenseits von Fairness und politischer Kultur – der neue van der Bellen

von Ronald J. Pohoryles am 8. September 2008 | Kein Kommentar

Ein besonders unappetlicher Untergriff des “neuen” van der Bellen: Beim Wahlkampfauftakt der Grünen in Graz hat er behauptet, das LIF habe im Fall Omofuma zu wenig offensiv agiert zu haben; eine unsympathische Brüskierung eines verdienten liberalen Politikers, Volker Kier, der sich gerade im Bereich der Menschenrechte und der Asylpolitik durch seinen Einsatz einen guten Namen bei Migrantinnen und Migranten geschaffen hat.  Eine menschliche Fehlleistung, die ich Alexander van der Bellen nie zugetraut hätte; und Volker Kier auch nicht.

Van der Bellen weiß genau, dass Volker Kier namens des LIF im Parlament 1999 einen Antrag auf Einsetzung eines Untersuchungsausschusses gestellt hatte, während es die Grünen bei einer dringlichen Anfrage belassen hatten.

Die Panik der Grünen ist verständlich; nicht aber das Niveau, auf dem sie derzeit ihren Wahlkampf führen. Offensiv gegen jene, die menschenverachtende Politik betreiben, das BZÖ oder die FPÖ – ok. Schärfste Kritik an den Regierungsparteien – verständlich. Aber gerade auf jene loszugehen, mit denen man noch die größten Gemeinsamkeiten hat? Hat van der Bellen diesen Stil bei seinem Mittagessen mit Peter Westentaler gelernt?