Thema: Kunst und Kultur

Zum Tod von Alfred Hrdlicka: Das hat er sich nicht verdient

von Ronald J. Pohoryles am 6. Dezember 2009 | Kein Kommentar

Alfred Hrdlicka (1928 – 2009) war einer der bedeutendsten Künstler, die dieses Land in der Nachkriegszeit hervorgebracht hat. Seine Kunst zu besprechen ist nicht mein Ressort; sie war aber immer auch politisch.
Glaubwürdig die Trauer der Sozialdemokraten und der Grünen, denen ich mich in meinem eigenen, aber sicher auch im Namen des LIF anschliesse. Wehren kann er sich aber nicht mehr gegen die scheinheiligen Krokodilstränen von ÖVP und – man staune – FPÖ. (weiterlesen…)

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Neue Botschaft in Wien: Die Kunst der Diplomatie

von Ronald J. Pohoryles am 8. Oktober 2009 | 1 Kommentar

Jérôme Segal verdanke ich folgenden Hinweis, den ich gerne mit den Leserinnen und Lesern des Blogs teile: 

Am 29. September 2009 wurde eine neue Botschaft eröffnet. Diese Botschaft, die gebührend eingeweiht wurde, vertritt OneState , „einen Staat“, geographisch zusammengesetzt aus Israel und Palästina.

Zwei Künstler, Tal Adler und Osama Zatar, die aus Israel und Palästina stammen, aber beide in Wien leben, haben diese diplomatische Performance im Museumsquartier organisiert. Sie wurde gefilmt und online gestellt. Tal Adler und Osama Zatar sind seit dem 29. September die offiziellen Botschafter aus OneState.

Die Einweihungsrede wurde in einem kleinen Raum gehalten, inmitten von Landkarten aus OneState. Hier ein Auszug aus der Rede: (weiterlesen…)

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Rettet das RSO – und den ORF gleich mit

von Ronald J. Pohoryles am 18. Juli 2009 | Kein Kommentar

Heute abend in Grafenegg eine großartige Aufführung: Verdis Requiem, die Niederösterreichischen Tonkünstler unter dem Chefdirigenten der BBC Philharmonic, Gianandrea Noseda. Verdi hat dieses Requiem bekanntlich nach dem Tod seines Freundes, des Dichters und großen italienischen Republikaners Alessandro Manzoni (1873) zu dessen Ehren komponiert.
Die Freude war allerdings nicht ungetrübt: vom BBC Philharmonic Orchestra ist der Gedankensprung zum ORF Symphonieorchster RSO Wien nicht weit. Der Kampf um dessen Erhaltung geht weiter, trotz der nahezu 30.000 Unterschriften, die die Initiative “Rettet das RSO” bisher schon sammeln konnte. Die Initiative geht übrigens nach wie vor weiter und ich ersuche alle Leserinnen und Leser dieser Seite, die die Petition online zu unterzeichnen. Die Verhandlungen des ORF- Stiftungsrates vom 18.Juni 2009, brachten weder eine Entschärfung des sogenannten „Szenarios 4“, noch einen gangbaren Ansatz zur Lösung der Existenzkrise des RSO im 40. Jahr seines Bestehens.
Die nächsten Termine in diesem Zusammenhang sind die Enquete zum Thema ORF am 16.September im Wiener Parlament, sowie ein erneuter ORF-Stiftungsrat Ende September.
Der Kampf um die Erhaltung des RSO verweist aber auch auf eine tieferliegende Problematik: Es geht um die Existenz des öffentlich-rechtlichen Rundfunks in einer pluralistischen Mediengesellschaft.

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Rettet das RSO – jetzt!

von Ronald J. Pohoryles am 15. Mai 2009 | Kein Kommentar

Schon im Dezember des Vorjahres habe ich darauf hingewiesen: Das Radio-Symphonieorchester Wien (RSO) ist in seiner Existenz bedroht. Und damit fragt sich einmal mehr, womit der ORF eigentlich seine öffentlich-rechtliche Legitimation rechtfertigt.

Jetzt wird es ernst. Umso wichtiger ist es, die Petition zur Erhaltung des RSO auf www.onlinepetition.at zu unterstützen.

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