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	<title>Ronald J. Pohoryles &#187; Klima</title>
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	<description>Blog von Ronald J. Pohoryles, Europasprecher des Liberalen Forum.</description>
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		<title>Für ein demokratisches und starkes Europa: Die Strategie der ELDR 2009 &#8211; 2014</title>
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		<pubDate>Tue, 23 Mar 2010 15:44:16 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Ronald J. Pohoryles</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Die ELDR hat angesichts des Inkraft-Treten des Lissabon-Vertrags die strategischen Optionen für die Legislaturperiode des Europäischen Parlaments (2009-2014) festgelegt. Die Vorbereitungsarbeiten dafür hat der Kongress der ELDR im November 2009 geliefert, in dessen Vorbereitung das LIF inhaltlich eingebunden war. Schon zuvor hat die ALDE den 27 neunen Kommissarinnen und Kommissaren ihre Prioritäten für die jeweiligen Ressorts übermittelt. Die [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Die ELDR hat angesichts des Inkraft-Treten des Lissabon-Vertrags die strategischen Optionen für die Legislaturperiode des Europäischen Parlaments (2009-2014) festgelegt. Die Vorbereitungsarbeiten dafür hat der <a title="ELDR December 09 Summit" href="http://www.eldr.eu/en/resolutions/2009/11/theme-resolution-on-liberal-answers-for-a-new-prosperity" target="_blank">Kongress der ELDR im November 2009</a> geliefert, in dessen Vorbereitung das LIF inhaltlich eingebunden war. Schon zuvor hat die ALDE den 27 neunen Kommissarinnen und Kommissaren ihre Prioritäten für die jeweiligen Ressorts übermittelt.<br />
Die Prioritäten der Parlamentsfraktion der Liberalen betreffen Wirtschaft, Umwelt und den Schutz der Menschenrechte und der individuellen Grundfreiheiten.</p>
<p><span id="more-1028"></span>Die Prioritäten im einzelnen:</p>
<ul>
<li>Die Wirtschafts- und Finanzkrise durch eine nachhaltige Erholung bekämpfen;</li>
<li>Eine Überarbeitung des Budgets und die Einführung von eigenen Mitteln für die Kommission;</li>
<li>Die Bekämpfung des Klimawandels in einer umweltbewussten Gesellschaft;</li>
<li>Kampf für Freiheit und Grundrechte;</li>
<li>DieErarbeitung einer kohärenten europäischen Strategie im Weltmaßstab.</li>
</ul>
<p>Wie beim ELDR-Kongress in Barcelona beschlossen, treten die Liberalen für die Erhaltung des freien und offenen Marktzugangs und einen stärkeren Binnenmarkt ein.</p>
<p>Ein weiteres wesentliches Anliegen der Liberalen ist die Einrichtung einer effizienten europäischen Kontrollinstanz die insbesondere auch jene Finanzdienstleister abdecken soll, die transnationale Aktivitäten durchführen. &#8220;Bessere Regulierungen statt verstärkter Interventionen&#8221; war das Motto des Barcelona-Kongresses 2009.</p>
<p>Die von der EU vorgeschlagene 2020 Strategie wird die Lissabon-Strategie von 2000 ablösen, die in ihren Zielsetzungen gescheitert ist. Für Liberale ist eine wettbewerbsfähige Wirtschaft gerade angesichts der Krise zentral: Wettbewerbsfähigkeit stellt jenes Wachstum sicher, das Arbeitsplätze schafft und Rücksicht auf die Umwelt nimmt. Dazu ist allerdings der Einsatz verbindlicher Instrumente nötig. Nur diese können sicherstellen, dass die 2020 Strategie gelingt, wo die Lissabon Strategie gescheitert ist. Mit ein Grund, warum die Liberale Lena Ek im Europäischen Parlament ein abgehen von der unverbindlichen offenen Methode der Koordination bei Wirtschaftsfragen fordert.</p>
<div>
<div>
<p>Klimawandel darf nicht nur ein kurzfristiges Thema des Gipfels von Kopenhagen bleiben. Die europäischen Liberalen fordern verstärkte Investitionen Europas und seiner Mitgliedsstaaten in energieeffiziente Technologien, die Nachhaltigkeit und Versorgungssicherheit gewährleisten. Liberale fordern, dass Europa entschlossene Schritte setzt, um in der Umweltpolitik Themenführerschaft zu übernehmen.</p>
<p>&#8220;There is a lot to be done over the next 5 years and European liberal democrats will promote a progressive pro-European agenda, taking into account the genuine interests of the Union and its citizens.&#8221;</p>
<hr /></div>
</div>
]]></content:encoded>
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		<title>Politische Herausforderungen in 2010: Die europäischen Liberalen stellen sich ihrer Verantwortung</title>
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		<pubDate>Mon, 28 Dec 2009 10:02:00 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Ronald J. Pohoryles</dc:creator>
				<category><![CDATA[ELDR]]></category>
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		<description><![CDATA[Die Prioritäten der Liberalen im europäischen Parlament im kommenden Jahr sind der Einsatz für effiziente Regulierungen und Kontrollen des Finanzmarkts, für einen effizienten auswärtigen Dienst der EU und für ein europäisches Programm zum Klimaschutz. ]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Annemie Neyts, Vorsitende der <a href="http://www.eldr.eu">ELDR</a>, hat zum Jahreswechsel die Prioritäten der Liberalen für das kommende Jahr vorgelegt.</p>
<p>Es sind dies:</p>
<li>Die Umsetzung eines effizienten Systems der Regulierung und der Kontrolle der Finanztransaktionen </li>
<li>Die Einrichtung des außenpolitischen Dienstes der europäischen Union. </li>
<li>Die Erstellung eines Europäischen Programms zum Klimaschutzu</li>
<li>Die Regelung des Verhältnisses zwischen dem Europäischen Parlament und der Europäischen Kommission<span id="more-1026"></span></li>
<p>Daneben wurde auch eine verbesserte Kooperation zwischen den liberalen Führungspersönlichkeiten vorgeschlagen: der letzte <a title="ELDR December 09 Summit" href="http://www.eldr.eu/en/news/2009/12/new-eu-the-european-liberal-family-united-and-strong-" target="_blank">europäische Gipfel der Liberalen</a> in Brüssel im Dezember 2009 hat nun verstärkte Treffen zwischen diesen vorgesehen, um erhöhte Konsistenz innerhalb der Parlamentsfraktion der Liberalen und zwischen der Fraktion und den liberalen Kommissaren sicherzustellen. Dies hat auch, in Hinblick auf die Parlamentshearings  der potentiellen Kommissarinnen und Kommissare im Jänner 2010, unmittelbare Bedeutung. Die Liberalen werden werden 10 Kommissarinnen und Kommissare stellen.</p>
<p><img src="http://www.eldr.eu/media/news/last4335.png" alt="" align="left" /></p>
<ul>
<blockquote></blockquote>
</ul>
]]></content:encoded>
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		<title>Kann nur die UNO das Klima retten? Thesen zur Konferenz in Kopenhagen</title>
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		<pubDate>Sun, 20 Dec 2009 16:42:14 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Ronald J. Pohoryles</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Die Konferenz von Kopenhagen hat zweifellos die Erwartungen nicht erfüllt, die in das Treffen gesetzt wurden. Der dänische Vorsitz war zweifellos nicht hilfreich, und die Beitöne der Konferenz, im besonderen das Vorgehen der dänischen Sicherheitskräfte und der schlecht organisierte Zugang zum Konferenzgebäude waren skandalös. Dennoch: Das Ergebnis ruft nach einer weitergehenden Reflexion: Ist die UNO [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Die Konferenz von Kopenhagen hat zweifellos die Erwartungen nicht erfüllt, die  in das Treffen gesetzt wurden. Der dänische Vorsitz war zweifellos nicht  hilfreich, und die Beitöne der Konferenz, im besonderen das Vorgehen der  dänischen Sicherheitskräfte und der schlecht organisierte Zugang zum  Konferenzgebäude waren skandalös. Dennoch: Das Ergebnis ruft nach einer  weitergehenden Reflexion: Ist die UNO ein geeignetes Forum für Konferenzen  dieser Art; kann ein synchrones Vorgehen aller Staaten der Welt, mit all ihren  Ungleichheiten in ökonomischer, sozialer und politischer Ungleichheit erwartet  werden; und waren die Erwartungen überzogen, NGOs und Bürgerinnen- und  Bürgerinitiative könnten tatsächlich die globale Politik beeinflussen? Und warum ist vorsichtiger Optimismus dennoch angebracht?<span id="more-1009"></span></p>
<p>Dazu folgende Thesen:</p>
<ol>
<li>Die UNO ist keine Weltregierung und wurde nicht als solche konzipiert; sie ist von ihren Mitgliedsstaaten abhängig. Daraus sind in der Vollversammlung schon zahlreiche Beschlüsse gefaßt worden, die den Interessen bestimmter Ländergruppen entsprechen, aber keinesfalls Ansätze zu einer neuen Weltethik führen können.</li>
<li>Ein typisches Beispiel dafür ist die Allgemeine Deklaration der Menschenrechte. 1949 verabschiedet, wird sie wohl nur von einer Minderheit der UNO-Mitgliedsstaaten umgesetzt. Dies ist ein besonders deutliches Beispiel für die Schwäche der Vereinten Nationen.</li>
<li>Die UNO-Bürokratie ist schwerfällig, und, wie man an der gescheiterten Konferenz sehen kann, auch durchaus ineffizient. Vor der Konferenz war man davon ausgegangen, dass im Vorfeld diplomatisch die Grundzüge einer Einigung ausverhandelt seien. Dass dies nicht der Fall war, und die Erwartungen dennoch propagandistisch hochgehalten wurden, zeigt das Versagen der Verantwortlichen für diese Konferenz.</li>
<li>Außenpolitik ist (auch) Innenpolitik. Dies zeigt sich am Beispiel der Konferenz von Kopenhagen. Es ist unwahrscheinlich, dass ein &#8220;Window of Opportunity&#8221; für umwälzende Veränderungen in allen Regionen der Welt gleichzeitig aufgeht.</li>
<li>Dem steht insbesondere die Ungleichheit der Staaten und Regionen der Welt entgegen. Das Entwicklungs-, Schwellen- und entwickelte Industriestaaten gleiche Interessen verfolgen, kann getrost als unwahrscheinlich gelten.</li>
<li>Dies hat mehrere Gründe: Ökonomische, politische und kulturelle.</li>
<li>Ökonomisch und sozial ist die Ungleichheit zwischen der Armen Welt und den entwickelten Ländern offensichtlich. Neo-imperialistische Landnahme in Afrika von China, Indien und den Golfstaaten, zum Zweck von Sicherung der Nahrungssicherung und Bio-Ethanol-Produktion, hat die Armut noch verstärkt. Der Weltmarktzugang der Entwicklungsländern ist erschwert, die Doha-Runde der WTO noch immer nicht abgeschlossen. Vor diesem Hintergrund ist es kaum überraschend, dass zahlreiche Entwicklungsländer von den Vorstellungen einer Ökologisierung der Wirtschaft nicht besonders überzeugt waren; unklare finanzielle Zusagen der entwickelten Industrieländer tun ein Übriges dazu. Auch die mangelnde Bereitschaft, über Kyoto zu diskutieren, war nicht gerade vertrauensbildend.</li>
<li>In politischer Hinsicht sollte nicht vergessen werden, dass Außenpolitik (auch) Innnenpolitik ist. Von den beiden größten Umweltverschmutzer, der USA und der VR China, radikales Umdenken zu erwarten, hat mit Realitätssinn wenig zu tun, wenn auch aus unterschiedlichen Gründen: In den USA kämpft Präsident Obama derzeit, gegen Widerstände in beiden Parteien, um seine Gesundheitsreform. Eine zweite Front in der Umweltpolitik parallel zu eröffnen, gegen die Industrielobbies, die in beiden Parteien ihre Unterstützer haben, würde wohl beide Vorhaben simultan umbringen. Zwar hat sich Präsident Obama ein Machtmittel in die Hand gegeben, die Industrieemissionen per Verordnung durchzusetzen; alle weiteren Initiativen würden dann aber wohl an Kongress und Senat scheitern, weil sich diese übergangen fühlen würden. Das kann Obama wohl kaum riskieren.</li>
<li>In kultureller Hinsicht gilt, was oben über die Menschenrechtserklärung gesagt wurde. China hat mit seiner brutalen Modernisierungsstrategie mehrfach bewiesen, dass für die Volksrepublik Umweltfragen und deren Auswirkungen auf die Menschen nicht das Geringste bedeuten. Massenumsiedlungen wegen Staudamm-Projekten, tödliche Arbeitsbedingungen in der Industrie (sogar mit Auswirkungen auf den Export: Giftiges Kinderspielzeug hat etwa den US-Markt überschwemmt) lassen Erwartungen, dass ein einmaliger Besuch von Präsident Obama ein radikales Umdenken mit sich bringt, mehr als naiv erscheinen. In den</li>
<li>Nicht hilfreich war es, dass Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler ihre Integrität aufs Speil setzen, indem sie aus durchsichtigen Gründen Daten verfälschen, ausschließlich Extremwerte berichten und potentielle Konkurrenten offen und auch geheim bekämpfen, wie das beim IPCC der Fall war.</li>
<li>Das alles bedeutet, dass ein internationales Abkommen nicht zwingend notwendig ist, um Treibhausgase zu reduzieren und ökologischere Produktionsweisen umzusetzen. Zum einen können die Industrieländer selbst in ihrem Bereich dafür sorgen, Klimaziele zu erreichen. EU &#8211; und mit etwas Verspätung auch die USA &#8211; könnten Energie-Einsparungen und erneuerbare Energien durch allerlei Maßnahmen forcieren. Zum zweiten haben auch die Industrien selbst ein Interesse daran, unsaubere Produktionsweisen zu ersetzen: Die unklare Preisentwicklung bei fossilen Brennstoffen zwingt zur Innovation; Alternativenergien sind ein Zukunftsmarkt; Industrieabfälle sind vergeudete Ressourcen. Es gibt also durchaus Gründe, optimistisch zu sein.</li>
</ol>
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