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	<title>Kommentare zu: Stürzt die Akropolis und fällt Europa mit? Von der Langsamkeit der europäischen Politik und von der Überwindung von Konstruktionsfehlern</title>
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	<description>Europäische und Internationale Angelegenheiten</description>
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		<title>Von: Marie</title>
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		<dc:creator>Marie</dc:creator>
		<pubDate>Sun, 09 May 2010 18:13:12 +0000</pubDate>
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		<description>Hallo,

könnt ihr mir helfen und diesen Fragenbogen über tschechisch-österreichische Beziehungen auszufüllen? Das ist zur Bachelorarbeit. http://7819.vyplnto.cz/ Danke.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Hallo,</p>
<p>könnt ihr mir helfen und diesen Fragenbogen über tschechisch-österreichische Beziehungen auszufüllen? Das ist zur Bachelorarbeit. <a href="http://7819.vyplnto.cz/" rel="nofollow">http://7819.vyplnto.cz/</a> Danke.</p>
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		<title>Von: L.S.</title>
		<link>http://www.pohoryles.at/2010/04/29/sturzt-die-akropolis-und-fallt-europa-mit-von-der-langsamkeit-der-europaischen-politik-und-von-der-uberwindung-von-konstruktionsfehlern/comment-page-1/#comment-355</link>
		<dc:creator>L.S.</dc:creator>
		<pubDate>Fri, 07 May 2010 07:11:14 +0000</pubDate>
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		<description>Danke Ruth, ich seh das auch so. Griechenland muss nun als Sündenbock herhalten, an dem man all die Unzulänglichkeiten abarbeitet, die auch anderswo bestehen. Toll, eine psychologische Entlastung in schwierigen Zeiten. Europäisches Gemeinwohl? Sinn und Zweck der EU, des Euro? Fehleranalyse und *nachhaltige* -korrektur, auch für &quot;uns&quot;? Wer es sich so leicht macht und nicht über Verantwortung reden will, der trägt dazu bei, dass sich solche Szenarien auch in Zunkunft weiter wiederholen. Und dann werden sich &quot;die Anderen&quot; auch schnell wieder einig werden, wer der &quot;Böse&quot; ist. Die großräumige Entschuldung nach dem 2. WK und Maßnahmen wie der Marshallplan sind offenbar längst in Vergessenheit geraten. Und gerade die, die am meisten davon profitiert haben, agieren mit besonderer Ausblendung. Nur eine Momentaufnahme oder ein Zeitgeistphänomen einer zunehmenden Egomanie und Verantwortungsverwahrlosung?</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Danke Ruth, ich seh das auch so. Griechenland muss nun als Sündenbock herhalten, an dem man all die Unzulänglichkeiten abarbeitet, die auch anderswo bestehen. Toll, eine psychologische Entlastung in schwierigen Zeiten. Europäisches Gemeinwohl? Sinn und Zweck der EU, des Euro? Fehleranalyse und *nachhaltige* -korrektur, auch für &#8220;uns&#8221;? Wer es sich so leicht macht und nicht über Verantwortung reden will, der trägt dazu bei, dass sich solche Szenarien auch in Zunkunft weiter wiederholen. Und dann werden sich &#8220;die Anderen&#8221; auch schnell wieder einig werden, wer der &#8220;Böse&#8221; ist. Die großräumige Entschuldung nach dem 2. WK und Maßnahmen wie der Marshallplan sind offenbar längst in Vergessenheit geraten. Und gerade die, die am meisten davon profitiert haben, agieren mit besonderer Ausblendung. Nur eine Momentaufnahme oder ein Zeitgeistphänomen einer zunehmenden Egomanie und Verantwortungsverwahrlosung?</p>
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		<title>Von: Ronald J. Pohoryles</title>
		<link>http://www.pohoryles.at/2010/04/29/sturzt-die-akropolis-und-fallt-europa-mit-von-der-langsamkeit-der-europaischen-politik-und-von-der-uberwindung-von-konstruktionsfehlern/comment-page-1/#comment-348</link>
		<dc:creator>Ronald J. Pohoryles</dc:creator>
		<pubDate>Tue, 04 May 2010 10:20:25 +0000</pubDate>
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		<description>Sozialreformen sind gewiss nötig, und zwar in erster Linie deshalb, weil die Konservativen populistisch gegen alle Reformen eingetreten sind, die Papandreou von der PASOK vorgeschlagen hatte, insbesondere die Reform des Pensionssystems.  Dies hat die PASOK ja auch die Wahlen gekostet.
Interessant, dass hier zwar von Sozialkürzungen die Rede ist - und kaum vom Militärbudget, dass bisher 5% ausgemacht hat und von dem vorwiegend Deutschland und Frankreich profitiert haben... Das Militärbudget Griechenlands macht auch nach der jetzt vorgeschlagenen Kürzungen noch immer das 3-fache (in % des GDP) des österreichischen aus.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Sozialreformen sind gewiss nötig, und zwar in erster Linie deshalb, weil die Konservativen populistisch gegen alle Reformen eingetreten sind, die Papandreou von der PASOK vorgeschlagen hatte, insbesondere die Reform des Pensionssystems.  Dies hat die PASOK ja auch die Wahlen gekostet.<br />
Interessant, dass hier zwar von Sozialkürzungen die Rede ist &#8211; und kaum vom Militärbudget, dass bisher 5% ausgemacht hat und von dem vorwiegend Deutschland und Frankreich profitiert haben&#8230; Das Militärbudget Griechenlands macht auch nach der jetzt vorgeschlagenen Kürzungen noch immer das 3-fache (in % des GDP) des österreichischen aus.</p>
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		<title>Von: Ronald J. Pohoryles</title>
		<link>http://www.pohoryles.at/2010/04/29/sturzt-die-akropolis-und-fallt-europa-mit-von-der-langsamkeit-der-europaischen-politik-und-von-der-uberwindung-von-konstruktionsfehlern/comment-page-1/#comment-347</link>
		<dc:creator>Ronald J. Pohoryles</dc:creator>
		<pubDate>Tue, 04 May 2010 10:07:05 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://www.pohoryles.at/?p=1237#comment-347</guid>
		<description>Die Ansicht ist etwas naiv: &quot;Ob Griechenland beim Euro dabei ist oder nicht, ist für den Euro nahezu vernachlässigbar – dazu ist Griechenland wirtschaftlich einfach zu klein und unbedeutend.&quot; In der Tat ist es doch so, dass das Vertrauen einer gemeinsamen Währung davon abhängt, ob diese auch gemeinschaftlich stark ist. Das war ein Konstruktionsfehler des Euro: Gegenseitige Solidarität ist außerordentlich erschwert. Ein Austritt eines Landes aus der Eurozone erschüttert das Vertrauen in die Gemeinschaftswährung insgesamt. Den Deutschen musste dies erst vom IWF mühsam erklärt werden.
Die Deutschen sind übrigens durchaus mitschuldig an der gegenwärtigen Krise: Die deutschen Banken haben mit Vergnügen die Exporte der deutschen Waffenindustrie mit Krediten an Griechenland unterstützt. Hauptsächlich die Banken im Staatseinfluss...</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Die Ansicht ist etwas naiv: &#8220;Ob Griechenland beim Euro dabei ist oder nicht, ist für den Euro nahezu vernachlässigbar – dazu ist Griechenland wirtschaftlich einfach zu klein und unbedeutend.&#8221; In der Tat ist es doch so, dass das Vertrauen einer gemeinsamen Währung davon abhängt, ob diese auch gemeinschaftlich stark ist. Das war ein Konstruktionsfehler des Euro: Gegenseitige Solidarität ist außerordentlich erschwert. Ein Austritt eines Landes aus der Eurozone erschüttert das Vertrauen in die Gemeinschaftswährung insgesamt. Den Deutschen musste dies erst vom IWF mühsam erklärt werden.<br />
Die Deutschen sind übrigens durchaus mitschuldig an der gegenwärtigen Krise: Die deutschen Banken haben mit Vergnügen die Exporte der deutschen Waffenindustrie mit Krediten an Griechenland unterstützt. Hauptsächlich die Banken im Staatseinfluss&#8230;</p>
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		<title>Von: Ruth</title>
		<link>http://www.pohoryles.at/2010/04/29/sturzt-die-akropolis-und-fallt-europa-mit-von-der-langsamkeit-der-europaischen-politik-und-von-der-uberwindung-von-konstruktionsfehlern/comment-page-1/#comment-346</link>
		<dc:creator>Ruth</dc:creator>
		<pubDate>Sun, 02 May 2010 17:59:20 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://www.pohoryles.at/?p=1237#comment-346</guid>
		<description>Danke für den interessanten Kommentar. Dass der Euro überbewertet war, wusste eigentlich eh jede/r - aber offensichtlich will man so etwas nicht gerne zugeben, und ist dann völlig verstört, wenn das, was alle wissen (in dem Fall, dass der Euro nicht ewig so überbewertet hoch bleiben kann) tatsächlich eintritt.
Was mir in der Debatte abgeht, ist eine klare Evaluation der gemachten Fehler, die gleichzeitig mit der Hilfe einhergehen sollte: Wie es überhaupt dazu kommen konnte, dass ein Land &quot;unbemerkt&quot; seine Bilanzen fälscht, und was man tut, damit dies künftig nicht nochmal passiert, geht viel zu sehr unter. Würde man diese Fragen ungeschminkt aufarbeiten, wären plötzlich nicht nur die Griechen die bösen Buben! Genau das ist aber vielen so praktisch, dass einfach die Griechen schuld sind, und das war&#039;s.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Danke für den interessanten Kommentar. Dass der Euro überbewertet war, wusste eigentlich eh jede/r &#8211; aber offensichtlich will man so etwas nicht gerne zugeben, und ist dann völlig verstört, wenn das, was alle wissen (in dem Fall, dass der Euro nicht ewig so überbewertet hoch bleiben kann) tatsächlich eintritt.<br />
Was mir in der Debatte abgeht, ist eine klare Evaluation der gemachten Fehler, die gleichzeitig mit der Hilfe einhergehen sollte: Wie es überhaupt dazu kommen konnte, dass ein Land &#8220;unbemerkt&#8221; seine Bilanzen fälscht, und was man tut, damit dies künftig nicht nochmal passiert, geht viel zu sehr unter. Würde man diese Fragen ungeschminkt aufarbeiten, wären plötzlich nicht nur die Griechen die bösen Buben! Genau das ist aber vielen so praktisch, dass einfach die Griechen schuld sind, und das war&#8217;s.</p>
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