Anläßlich eines Treffens der ELDR-Parlamentsgruppe in Brüssel forderte der Vorsitzende der russischen YABLOKO, Mitgliedspartei er europäischen Liberalen ELDR, intensive Zusammenarbeit aller Liberalen für eine neue Strategie der Zusammenarbeit zwischen Russland der Europäischen Union.
Zum einen ist eine engere Zusammenarbeit der EU mit Russland in ökonomischer Hinsicht, aber auch in Fragen der Politik und der nationalen Sicherheit erforderlich. Darüber hinaus hat ist di kulturelle Zusammenarbeit mit Russland keine Einbahnstrasse von West nach Ost, sondern aufgrund der reichen kulturellen Tradition Russlands durchaus auch eine Bereicherung Europas.
Eine Beendigung der Visa-Pflicht für russische Staatsangehörige und die freie Kommunikation zwischen den Bürgerinnen und Bürger Russlands mit EU-Bürgerinnen und Bürgern würde den ersteren die Gelegenheit geben, die Errungenschaften der westlichen Demokratien kennen und schätzen zu lernen. Es würde zu einer Stärkung der Zivilgesellschaft in Russland führen und den Kampf gegen unzulängliche Demokratie, Bürokratie und Korruption stärken.
Die Abgeordnete der ELDR unterstützen die Forderungen von YABLOKO im Prinzip, weisen aber auf Sicherheitsprobleme im besonderen wegen der Probleme an der Südgrenze Russlands hin. Mitrokhin entgegnet hier, dass mit Lateinamerika, das durchaus auch Probleme in mehreren Hinsichten hat, Visafreiheit vereinbart wurde.


