Es ist schon amüsant, wie “Die Presse” unentwegt versucht, das BZÖ als “wirtschaftsliberale” Partei dazustellen. Oliver Pink hat es am 7.2. in der Presse schon wieder getan. Europas Liberale sind mittlererweile über diese Manie der österreichischen Presse besorgt. Die FDP hat jüngst klargestellt, dass das BZÖ mit Liberalismus nichts zu tun hat und die Behauptung des BZÖ, eine österreichische FDP zu sein, reiner Etikettenschwindel ist. “Die Presse” weiß das aus einer Presseaussendung des Liberalen Forums, und gerade Oliver Pink sollte das wissen: Schließlich war er als “Presse”-Berichterstattung beim ELDR-Kongress im November vergangenen Jahres in Barcelona und konnte sich dort überzeugen, dass die xenophoben, homophoben und minderheitenfeindlichen Einstellungen, die auch Bucher auf der BZÖ-Homepage affichiert, mit Liberalismus, wie man ihn in Österreich versteht, nichts zu tun hat. Die ELDR anerkennt das Liberale Forum als einzige liberale Kraft in Österreich. Nur die Forderung zu stellen, keine Steuererhöhungen zu beschließen, um das horrende Staatsdefizit zu verringern, ist kaum ausreichend, um in Europa als liberal zu gelten. Es wäre an der Zeit für ein Qualitätsmedium wie “Die Presse”, Liberalismus, wie Europa ihn definiert, endlich zur Kenntnis zu nehmen. Oder soll Österreich zum Kärnten Europas verkommen?
Faschingsbeitrag: Stadlers BZÖ wird in der Presse wieder einmal als “liberal” etikettiert
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