Beim Kongress der Liberalen in Barcelona im November spielte die Formulierung einer liberalen Klimastrategie eine wesentliche Rolle. Die Kopenhagener Klimakonferenz stellt ja auch eine besondere Herausforderung für Liberale dar, nicht zuletzt, weil der liberale Premierminister Lars Løkke Rasmussen eine besondere Verantwortung zu tragen: Dänemark als Gastgeberland spielt in den Verhandlungen eine wesentliche Rolle.
Die Forderungen der Liberalen können zum Gelingen der Konferenz beitragen.
In Barcelona wurden folgende Ziele formuliert:
- Eine gemeinsame Verpflichtung der entwickelten Industrienationen, ihre Treibhausgasemissionen bis 2020 um 25-40% zu senken, verglichen mit 1990, und bis 2050 zur weiteren Reduktion fossiler Brennstoffe und Treibausgasemissionen 75% im eigenen Land beizutragen;
- Zusätzlich zur Entwicklungshilfe sollen die entwickelten Industrienationen 2013 – 2017 zumindest 110 Milliarden € jährlich dazu beitragen, die Entwicklungsländer bei der Umstellung auf umweltfreundlichere Produktionsmethoden zu unterstützen und sicherzustellen, dass diese Mittel nach den Kriterien der Transparenz und Effizienz in grüne Lösungen investiert werden;
- Der Emissionshandel muss weltweit etabliert und auf möglichst viele Länder, Märkte und Sektoren ausgeweitet werden.


