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	<title>Kommentare zu: Hitler für alle Zeiten besiegen</title>
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	<description>Europäische und Internationale Angelegenheiten</description>
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		<title>Von: Avraham Burg in Vienna – The difficulty of express criticism of Israel &#171; Le blog de Jérôme Segal à Vienne</title>
		<link>http://www.pohoryles.at/2009/11/24/hitler-fur-alle-zeiten-besiegen/comment-page-1/#comment-147</link>
		<dc:creator>Avraham Burg in Vienna – The difficulty of express criticism of Israel &#171; Le blog de Jérôme Segal à Vienne</dc:creator>
		<pubDate>Sat, 12 Dec 2009 21:25:48 +0000</pubDate>
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		<description>[...] Burg in Vienna – The difficulty of express criticism of&#160;Israel  Hitler für alle Zeiten besiegen (Buchbesprechung von R. [...]</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>[...] Burg in Vienna – The difficulty of express criticism of&nbsp;Israel  Hitler für alle Zeiten besiegen (Buchbesprechung von R. [...]</p>
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		<title>Von: L.S.</title>
		<link>http://www.pohoryles.at/2009/11/24/hitler-fur-alle-zeiten-besiegen/comment-page-1/#comment-128</link>
		<dc:creator>L.S.</dc:creator>
		<pubDate>Tue, 24 Nov 2009 11:55:31 +0000</pubDate>
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		<description>Was für Menschen mit jüdischen Wurzeln die Shoa, ist für ehemalige Tschechen das &quot;Temno&quot;, die Zeit der Dunkelheit (30-jähriger Krieg und danach). Und so ging es Ureinwohnern, Sklaven und vielen anderen mehr. Und immer wieder hat man sich auf &quot;göttliche Vorsehung&quot; oder eine &quot;natürliche Überlegenheit&quot; berufen. Ich teile die Meinung, dass das Trauma überwunden werden muss, damit nicht die Radikalisierung sondern der Dialog und die Aussöhnung der Nachfolge-Generationen ermöglicht und unterstützt wird. 
Dazu gehört natürlich auch das Erkennen von historischer Verantwortung, auch wenn man als Nachgeborener nicht die Schuld für die Taten voriger Generationen übernehmen kann oder muss. Nur sollte man wissen, wo man lebt und was damit früher - auch - verbunden war. Eine eindeutige Be- und Verurteilung von Verbrechen gegen die Menschlichkeit, Raub, Mord und Diskriminierung muss bzw. soll aber nicht bedeuten dass man dann für ewig dabei stehen bleibt. Es geht um klare Bennung von dem was war und darum, was man jetzt und in Zukunft machen will. 
Wenn sich dabei nur die Namen bzw. die Gruppen ändern, das Prinzip des fundamentalistischen Absolutismus aber gleich bleibt, dann hat sich nichts geändert. Friedliche Konfliktlösung, Soziales Lernen, das Erarbeiten eines positiven Selbstwertgefühls, all das sind Dinge, die v.a. durch Erfahrungsmöglichkeiten gestärkt werden. Daher wäre gerade hier anzusetzen, in Bildung und Erziehung.
Und es geht mE auch in der Überwindung nicht nur um Hitler sondern um alles, was zum Aufstieg der gegenseitigen Aufhetzung, der Ent-Solidarisierung und der Un-Menschlichkeit geführt hat.
Genau aus diesem Grund ist es so wichtig, dass die Grund-, Menschen- und Bürgerrechte gestärkt und für jeden Einzelnen verteidigt werden. Es kann nicht sein, dass man auch hier wieder ein Kasten-Denken einführt oder zulässt, das je nach persönlicher Präferenz wieder die einen quasi &quot;von Natur aus&quot; gleicher als die anderen macht. Es heißt eben Menschen-Recht. Und da sind wir alle damit gemeint.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Was für Menschen mit jüdischen Wurzeln die Shoa, ist für ehemalige Tschechen das &#8220;Temno&#8221;, die Zeit der Dunkelheit (30-jähriger Krieg und danach). Und so ging es Ureinwohnern, Sklaven und vielen anderen mehr. Und immer wieder hat man sich auf &#8220;göttliche Vorsehung&#8221; oder eine &#8220;natürliche Überlegenheit&#8221; berufen. Ich teile die Meinung, dass das Trauma überwunden werden muss, damit nicht die Radikalisierung sondern der Dialog und die Aussöhnung der Nachfolge-Generationen ermöglicht und unterstützt wird.<br />
Dazu gehört natürlich auch das Erkennen von historischer Verantwortung, auch wenn man als Nachgeborener nicht die Schuld für die Taten voriger Generationen übernehmen kann oder muss. Nur sollte man wissen, wo man lebt und was damit früher &#8211; auch &#8211; verbunden war. Eine eindeutige Be- und Verurteilung von Verbrechen gegen die Menschlichkeit, Raub, Mord und Diskriminierung muss bzw. soll aber nicht bedeuten dass man dann für ewig dabei stehen bleibt. Es geht um klare Bennung von dem was war und darum, was man jetzt und in Zukunft machen will.<br />
Wenn sich dabei nur die Namen bzw. die Gruppen ändern, das Prinzip des fundamentalistischen Absolutismus aber gleich bleibt, dann hat sich nichts geändert. Friedliche Konfliktlösung, Soziales Lernen, das Erarbeiten eines positiven Selbstwertgefühls, all das sind Dinge, die v.a. durch Erfahrungsmöglichkeiten gestärkt werden. Daher wäre gerade hier anzusetzen, in Bildung und Erziehung.<br />
Und es geht mE auch in der Überwindung nicht nur um Hitler sondern um alles, was zum Aufstieg der gegenseitigen Aufhetzung, der Ent-Solidarisierung und der Un-Menschlichkeit geführt hat.<br />
Genau aus diesem Grund ist es so wichtig, dass die Grund-, Menschen- und Bürgerrechte gestärkt und für jeden Einzelnen verteidigt werden. Es kann nicht sein, dass man auch hier wieder ein Kasten-Denken einführt oder zulässt, das je nach persönlicher Präferenz wieder die einen quasi &#8220;von Natur aus&#8221; gleicher als die anderen macht. Es heißt eben Menschen-Recht. Und da sind wir alle damit gemeint.</p>
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		<title>Von: Jérôme Segal</title>
		<link>http://www.pohoryles.at/2009/11/24/hitler-fur-alle-zeiten-besiegen/comment-page-1/#comment-126</link>
		<dc:creator>Jérôme Segal</dc:creator>
		<pubDate>Tue, 24 Nov 2009 10:56:59 +0000</pubDate>
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		<description>Ja wohl! Und für diejenige, die gerne mal auf Englisch eine ähnliche Meinung zu Avraham Burg lesen möchten, gibt es http://jsegalavienne.wordpress.com/2009/11/16/burg/ (am 16. Nov. veröffentlicht, 11 Tage nachdem Burg am Bruno Kreisky Forum eingeladen worden war).</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Ja wohl! Und für diejenige, die gerne mal auf Englisch eine ähnliche Meinung zu Avraham Burg lesen möchten, gibt es <a href="http://jsegalavienne.wordpress.com/2009/11/16/burg/" rel="nofollow">http://jsegalavienne.wordpress.com/2009/11/16/burg/</a> (am 16. Nov. veröffentlicht, 11 Tage nachdem Burg am Bruno Kreisky Forum eingeladen worden war).</p>
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