Liberaler Fraktionschef Verhofstadt: Europa hat die Kraft, den baltischen Staaten bei der Überwindung der Krise zu helfen

Die Finanzkrise hat in besonderem Ausmaß die neuen Mitgliedsstaaten betroffen. Guy Verhofstadt, liberaler Abgeordneter und  Vorsitzender der ALDE-Fraktion, hat im Zuge eines Besuchs in den baltischen Staaten die aktuelle Situation analysiert und für seine Vorschläge Zustimmung gefunden.

Guy Verhofstadt’s Analyse in Kurzfassung:

“Die weltweite Finanzkrise hat die grundlegenden Schwächen und die wirtschaftlichen Ungleichgewichte verdeutlicht, insbesondere auch die Defizite der öffentlichen Haushalte. Im besonderen  trifft dies auf die zentraleuropäischen Länder und die baltischen Staaten zu. Diese leiden vor allem darunter, dass sie nicht unter dem Schutz der gemeinsamen Währung stehen (…). Die EU hat sowohl die Fähigkeit als auch die Verpflichtung, hier Unterstützung zu leisten. Die EU, die Europäische Zentralbank (EZB) und die Europäische Investitionsbank (EIB) müssen bei den Bemühungen um die Stabilisierung dieser Volkswirtschaften an der Spitze stehen und dies nicht allein der Weltwährungsfonds (IMF) oder der Europäische Bank für Wiederaufbau und Entwicklung (EBWE) überlassen. Die EU muss diesen Mitgliedsstaaten helfen, Schritt für Schritt zu unternehmen, um in voller Beachtung der Maastricht-Kriterien den Beitritt zur Euro-Zone zu erreichen.”

Guy Verhofstadt schlägt folgende Maßnahmen vor:

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