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	<title>Kommentare zu: Versäumnisse in der Universitätspolitik: Studentinnen und Studenten wehren sich</title>
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	<description>Europäische und Internationale Angelegenheiten</description>
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		<title>Von: Tweets that mention Ronald J. Pohoryles » Blog Archive » Versäumnisse in der Universitätspolitik: Studentinnen und Studenten wehren sich -- Topsy.com</title>
		<link>http://www.pohoryles.at/2009/10/27/versaumnisse-in-der-universitatspolitik-studentinnen-und-studenten-wehren-sich/comment-page-1/#comment-89</link>
		<dc:creator>Tweets that mention Ronald J. Pohoryles » Blog Archive » Versäumnisse in der Universitätspolitik: Studentinnen und Studenten wehren sich -- Topsy.com</dc:creator>
		<pubDate>Wed, 28 Oct 2009 06:29:41 +0000</pubDate>
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		<description>[...] This post was mentioned on Twitter by Ronald J. Pohoryles, Thomas M. Fian. Thomas M. Fian said: RT @rpohoryles neuer blog-post: &quot;Versäumnisse in der Unipolitik: Studenten wehren sich&quot; http://tinyurl.com/yg8ltpw #unibrennt #lif09 [...]</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>[...] This post was mentioned on Twitter by Ronald J. Pohoryles, Thomas M. Fian. Thomas M. Fian said: RT @rpohoryles neuer blog-post: &quot;Versäumnisse in der Unipolitik: Studenten wehren sich&quot; <a href="http://tinyurl.com/yg8ltpw" rel="nofollow">http://tinyurl.com/yg8ltpw</a> #unibrennt #lif09 [...]</p>
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		<title>Von: Hannes Müllner</title>
		<link>http://www.pohoryles.at/2009/10/27/versaumnisse-in-der-universitatspolitik-studentinnen-und-studenten-wehren-sich/comment-page-1/#comment-88</link>
		<dc:creator>Hannes Müllner</dc:creator>
		<pubDate>Wed, 28 Oct 2009 04:15:11 +0000</pubDate>
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		<description>Sg. Prof Pohoryles

Ich glaube in der Forderung, dass die österreichische Regierung mehr Geld in unsere Hochschulen, und damit unsere Zukunft stecken möge, sind wir völlig einer Meinung. Und als Liberale haben wir wohl einige Posten im Auge, wo auch reales Gegenfinanzierungs-Potential bestünde.

Aber es ist doch nicht unvernünftig, wenn eine Universität, die begrenzte Mittel zur Verfügung hat, festlegt, wieviel Studienplätze in den einzelnen Studienrichtungen zur Verfügung stellen kann. Wenn in Pharmazie im dritten Semester 400 Laborplätze vorhanden sind, ist es ja völlig unverantwortlich 800 Leute zuzulassen, weil man da ja dann die Hälfte in den ersten zwei Semestern rausprüfen muss. Das ist ein verlogenes System. Das ist ja eine Frechheit den Studierenden gegenüber. Wer will bitte riskieren ein Jahr seines Lebens zu vergeuden?
Da ist es fairer eine Aufnahmeprüfung zu Beginn zu haben, damit man den Leuten zwei Semester Unsicherheit erspart. Da gehts ja nicht um die Eignung zum Studium, sondern um ein möglichst faireres Verfahren begrenzte Plätze zu vergeben.

Rein mehr Geld in ein planwirtschaftliches Universitätssystem zu stecken garantiert noch keinesfalls eine effektivere Verwendung dieser Mittel. Ich habe noch keinen Volkswirten getroffen, der der Meinung war, die tertiäre Aus-/Bildung zum Nulltarif anzubieten.
Gerade als Liberale sollte uns ein ökonomischer Umgang mit Steuergeldern ein Herzensanliegen sein. Deshalb halte ich ein nachgelagertes Studiengebührensystem nach skandinavischen Vorbild für einen noch viel größeren Schritt in die richtige Richtung als die (natürliche dringend notwendige) Erhöhung des Budgets.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Sg. Prof Pohoryles</p>
<p>Ich glaube in der Forderung, dass die österreichische Regierung mehr Geld in unsere Hochschulen, und damit unsere Zukunft stecken möge, sind wir völlig einer Meinung. Und als Liberale haben wir wohl einige Posten im Auge, wo auch reales Gegenfinanzierungs-Potential bestünde.</p>
<p>Aber es ist doch nicht unvernünftig, wenn eine Universität, die begrenzte Mittel zur Verfügung hat, festlegt, wieviel Studienplätze in den einzelnen Studienrichtungen zur Verfügung stellen kann. Wenn in Pharmazie im dritten Semester 400 Laborplätze vorhanden sind, ist es ja völlig unverantwortlich 800 Leute zuzulassen, weil man da ja dann die Hälfte in den ersten zwei Semestern rausprüfen muss. Das ist ein verlogenes System. Das ist ja eine Frechheit den Studierenden gegenüber. Wer will bitte riskieren ein Jahr seines Lebens zu vergeuden?<br />
Da ist es fairer eine Aufnahmeprüfung zu Beginn zu haben, damit man den Leuten zwei Semester Unsicherheit erspart. Da gehts ja nicht um die Eignung zum Studium, sondern um ein möglichst faireres Verfahren begrenzte Plätze zu vergeben.</p>
<p>Rein mehr Geld in ein planwirtschaftliches Universitätssystem zu stecken garantiert noch keinesfalls eine effektivere Verwendung dieser Mittel. Ich habe noch keinen Volkswirten getroffen, der der Meinung war, die tertiäre Aus-/Bildung zum Nulltarif anzubieten.<br />
Gerade als Liberale sollte uns ein ökonomischer Umgang mit Steuergeldern ein Herzensanliegen sein. Deshalb halte ich ein nachgelagertes Studiengebührensystem nach skandinavischen Vorbild für einen noch viel größeren Schritt in die richtige Richtung als die (natürliche dringend notwendige) Erhöhung des Budgets.</p>
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