Die sozial- und geisteswissenschaftlichen Institute sind das nächste Opfer der Sparpolitik eines Wissenschaftsministers, dem Wissenschaft und Forschung weniger am Herzen liegen als der Traum vom Bürgermeisteramt, das er auch mithilfe der FPÖ erreichen wollen würde.
Nachdem die wissenschaftliche Gemeinschaft in Einklang mit der Öffentlichkeit den Rückzug aus dem internationalen CERN-Programm verhindern konnte, stürzt sich der, bei seiner eigenen Dissertation etwas schlampig zitierende, Bundesminister Johannes Hahn auf die Sozial- und Geisteswissenschaften. Während die Basissubventionen für die außeruniversitäten Institute noch unklar ist (sogar für das laufende Kalenderjahr!), wird eine Unterstützung, die auf Zielvereinbarungen beruht, schlicht gestrichen; mit nur 1,5 M€ wurden 14 Institute für Weiterqualifikation der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter gefördert. Diese Massnahmen war für viele dieser 14 Institute essentiell: Neben der Projektarbeit ist die ständige Weiterqualifizierung für ein erfolgreiches Bestehen im internationalen Wettbewerb Grundvoraussetzung. Dies kann aus der – meist nicht-gewinnorientierten – Projektarbeit nicht finanziert werden.
Diese wehren sich mit einem offenen Brief. Unterstützungen sind willkommen (siehe “Petitionen Plattform GSK”; bitte dort anklicken).


