Einem Krokodil vorzuschlagen, Vegetarier zu werden; und warum man trotzdem unterschreiben sollte
von Ronald J. Pohoryles am 30. Mai 2009 | 2 KommentareDer Dritte Präsident des österreichischen Nationalrats, Dr. Martin Graf, hat zum wiederholten Mal mit seinen Ansichten, Taten und Äußerungen das Ansehen Österreichs und die Würde des Parlaments geschädigt. Seine Position haben die rechtsradikalen Straftaten, die sich in letzter Zeit häufen, zumindest nicht entmutigt.
Ein Politiker dieses Zuschnitts hat in einem hohen Staatsamt nichts verloren. Jene Abgeordneten, die ihn zum Dritten Nationalratspräsidenten gewählt haben, sämtliche ÖVP-Abgeordneten und eine überwältigende Mehrheit der SPÖ, haben dies zu verantworten.
Es ist zwar vermutlich nicht erfolgreich, einen Politiker dieses Zuschnitts zum Rücktritt aufzufordern, der unter dem Schutz der Immunität Ungeheuerliches von sich gibt. Dennoch gilt es, ein Zeichen zu setzen. Die Möglichkeit dazu gibt es im Internet: Eine Aufforderung an Graf, sein Amt freiwillig abzugeben.



