LIF-NEWS: Die Weichenstellung für die Zukunft

von Ronald J. Pohoryles am 14. Oktober 2008 | 2 Kommentare

Wie schon versprochen: Das war noch nicht alles.  Am 25. Oktober findet in Wien eine PartnerInnenversammlung statt, bei der eine gemeinsame Diskussion über die zukunft stattfindet. Derzeit gibt es eine Reihe von Überlegungen, die verschiedenen Diskussionsgruppen ausführlich besprochen werden. Es dürfte sich herauskristallisieren, dass auf der kommenden PartnerInnenversammlungen – neben der Ergänzung der durch Ablauf des Mandats oder durch Rücktritt vakant gewordenen Positionen – der Anstoss zu einer Reform der Organisation und einer Überarbeitung des Programms erfolgen wird. Die Wahl der neuen Mitglieder des Präsidiums wird, dem Statut der Partei folgend, einzeln für jedes frei werdende Mandat erfolgen. Listenwahlen sind im Statut nicht vorgesehen.

Gäste mögen sich bitte bis spätestens 18. Oktober 2008 bei David Loidolt (d.loidolt@lif.at) anmelden, welche sodann ebenfalls die für die Teilnahme erforderliche schriftliche Einladung erhalten. Stimmrecht haben aber natürlich nur Partnerinnen und Partner mit gültiger Mitgliedschaft.

Die rege Diskussion der letzten Wochen hat gezeigt, dass das Interesse an der Fortführung einer liberalen Partei nicht nachgelassen hat. Es wäre auch erstaunlich, da Österreich zu wenigen EU-Ländern zählt, in denen keine liberale Partei im Parlament vertreten ist.  Im Europäischen Parlament sind die Liberalen die drittstärkste Fraktion.

2 Kommentare zu diesem Beitrag:

  1. Gerhard W. Loub | 15. Oktober 2008

    Heide Schmidt hat angekündigt, dass das LIF aufgelöst wird, wenn es nicht den Sprung ins Parlament schafft. Nicht einmal darauf ist Verlass. Die Quadratur der Bedeutungslosigkeit.

  2. Ronald J. Pohoryles | 21. Oktober 2008

    Auf der Homepage von Herrn Loub:
    “Ich bin Leiter der Webredaktion der ÖVP Bundespartei.”
    Dass es Herrn Loub schmerzt, dass es in Österreich Liberale gibt, ist menschlich verständlich. Sein Schmerz über den Tod von Herrn Haider auch (auf seiner Homepage nachzulesen); damit ist der ÖVP ja auch eine Koalitionsoption verloren gegangen.
    Bei demokratischen Parteien ist es aber nun einmal so, dass Parteichefs, oder Spitzenkandidatinnen nach einer Wahlniederlage zurücktreten können, ohne dass deshalb eine Partei aufgelöst wird; soll ja bei der ÖVP auch passiert sein.
    Im Allgemeinen werden Parteien nicht von Spitzenkandidaten aufgelöst, sondern von einer qualifizierten Mehrheit ihrer Mitglieder. Ich nehme an, dass dies nicht nur beim LIF so ist, sondern auch bei der ÖVP, mit der Herr Loub nach Eigenbekundung einer Meinung ist…

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