Verfrühte Krokodilstränen

Der Standard “sorgt sich” um das LIF. Unter Absehung der Zustimmung, die das LIF für seine Sachthemen erhält, beschränkt er sich auf die – durchaus zugegeben, unangenehmen – Diskussion über einzelne Personen. Für eine Qualitätszeitung eher peinlich.

Der Standard unterstellt, das LIF sei wegen der “Enthüllungen” in einer Krise. Als Wissenschaftssprecher des LIF, der aktiv in den Wahlkampf eingebunden ist und sich nicht nur in Redaktionsstuben aufhält, habe ich davon nichts bemerkt. Die Wählerinnen und Wähler sind nämlich viel mehr an Sachthemen interessiert als an Personen. Ich hatte unter anderem sowohl bei einer Veranstaltung mit Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern als auch bei einer mit Künstlerinnen und Künstlern, Gelegenheit, über liberale Themen zu diskutieren. In der Diskussion wurde über Sachthemen diskutiert und nicht über die aktuellen “Enthüllungen”.

Es ist an der Zeit, daran zu erinnern, worum es bei dieser Wahl geht: Es geht um die Zukunft des Liberalismus in Österreich, und nicht um einzelne Persönlichkeiten. Die Liberalen sind in Europa die drittstärkste Kraft; Österreich ist hier sicher noch nicht europareif. Der Liberalismus muss auch hier gestärkt werden.

Sehr geehrte Redaktion, sehr geehrter Herr Völker,

In diesen Tagen weht dem LIF in manchen Medien ein rauher Wind entgegen. Verdächtigungen betreffen eine Firma, aus der Alexander Zach Anfang 2006, also vor Aufnahme seiner parlamentarischen Tätigkeit ausgeschieden ist. Seit seiner Tätigkeit im Parlament ist sein Benehmen jedenfalls untadelig; Gegenteiliges wird nirgends unterstellt. Es wird dennoch versucht, damit Stimmung gegen das wieder erstarkte Liberale Forum zu machen, in NEWS mit Gehässigkeiten, im Standard mit Krokodilstränen.

Der Standard unterstellt, das LIF sei deshalb in einer Krise. Als Wissenschaftssprecher des LIF, der aktiv in den Wahlkampf eingebunden ist und sich nicht nur in Redaktionsstuben aufhält, habe ich davon nichts bemerkt. Die Wählerinnen und Wähler sind nämlich viel mehr an Sachthemen interessiert als an Personen. Ich hatte unter anderem sowohl bei einer Veranstaltung mit Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern als auch bei einer mit Künstlerinnen und Künstlern, Gelegenheit, über liberale Themen zu diskutieren. In der Diskussion wurde über Sachthemen diskutiert und nicht über die aktuellen “Enthüllungen”.

Es ist an der Zeit, daran zu erinnern, worum es bei dieser Wahl geht: Es geht um die Zukunft des Liberalismus in Österreich, und nicht um einzelne Persönlichkeiten. Die Liberalen sind in Europa die drittstärkste Kraft; Österreich ist hier sicher noch nicht europareif. Der Liberalismus muss auch hier gestärkt werden.

Univ.-Doz. Dr. Ronald J Pohoryles
Wissenschaftssprecher

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