LIF präsentiert erstes Wahlplakat und wirbt für Dreierkoalition nach der Wahl

IF-Spitzenkandidatin Heide Schmidt und der liberale Bundessprecher Alexander Zach präsentierten am Freitag Vormittag am Wiener Ballhausplatz das erste Wahlplakat des Liberalen Forums. Das Sujet zeigt die LIF-Spitzenkandidatin und die Bereitschaft der Liberalen nach der Wahl als möglichen Koalitionspartner Verantwortung zu übernehmen: „Aufrichtigkeit. Offenheit. Fairness. Das wäre doch eine Dreierkoalition für die nächste Regierung!“, so die Botschaft.
Für Schmidt hänge vom Einzug der Liberalen ins Parlament ab, ob es nach der Wahl neue Regierungsoptionen gäbe: „Die große Koalition hat es nicht gebracht und eine Regierungsbeteilung von FPÖ oder BZÖ wäre ein Schaden für unsere Gesellschaft: Sowohl klimatisch als auch sachlich. Ganz zu schweigen von der dann zu erwartenden kurzsichtigen Europapolitik. Die einzige zukunftorientierte Alternative ist daher eine Dreierkoalition und dafür sind die Liberalen notwendig.“

Das LIF-Wahlkampfprogramm stehe daher unter dem Leitthema „Mehr Fairness in die Regierung“. „Die Liberalen stehen für eine faire Steuerreform mit Grundsicherung als Antwort auf die Teuerung, für faire Chancen im Bildungssystem vom Kleinkindesalter an und für ein faires Miteinander aller Menschen in unserem Land“, skizzierte LIF-Bundessprecher Alexander Zach die Schwerpunkte der Kampagne. Konkret bedeute dies vor allem eine Entlastung der unteren und mittleren Einkommen sowie steuerliche Erleichterungen für Selbständige im Rahmen einer umfassenden Steuerreform. Weiters werde das LIF das Thema Bildung als Schlüssel zu mehr Fairness thematisieren.

Der Umgang mit Minderheiten und Zuwanderern wird für die Liberalen ebenfalls im Wahlkampf in den Mittelpunkt gestellt werden: „Wenn sich Minderheiten nicht auf die Rechtsstaatlichkeit in unserem Land verlassen können, dann können es auch die Mehrheiten nicht. Ohne Grundrechte gibt es keine positive soziale, ökologische und ökonomische Entwicklung der Gesellschaft. Diesen Zusammenhang muss man einfach sehen“, so Schmidt. „Rudi Vouk ist erprobter Garant dafür, für die Benachteiligten in unserer Gesellschaft erfolgreich zu kämpfen. Er gibt den Stimmenlosen eine Stimme“.

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